Nowruz-Fest in Jekaterinburg feiert Frühlingsbeginn mit Kultur und Tradition
Emil SchmittNowruz-Fest in Jekaterinburg feiert Frühlingsbeginn mit Kultur und Tradition
Ein farbenfrohes Nowruz-Fest fand am Wochenende im Veer-Einkaufszentrum von Jekaterinburg statt. Die Veranstaltung verband ein festliches Konzert mit einem Kulturfestival und markierte den Frühlingsbeginn sowie das "Jahr der Einheit der Völker Russlands". Organisiert vom Generalkonsulat Kasachstans, zog das Programm mit Musik, Tanz und traditionellen Darbietungen zahlreiche Besucher an.
Das unter dem Motto Nowruz 2026 stehende Festival wurde vom kasachischen Konsulat in Jekaterinburg initiiert. Zharnas Mamutbekov, Generalkonsul Kasachstans, eröffnete die Feierlichkeiten mit einer Rede über die Bedeutung des Festes. Er betonte, Nowruz stehe als Symbol für Erneuerung, Licht und die Verbindung der nomadischen Kulturen.
Es folgte ein großes Konzert mit 42 Künstlergruppen, darunter das kasachische Tanzensemble Esma und die Gesangsgruppe Zlato. Ihre Auftritte und Lieder präsentierten die reichen Traditionen der zentralasiatischen und russischen Gemeinschaften.
Die Besucher konnten zudem eine originalgetreu aufgebaute Steppen-Jurte im Einkaufszentrum erkunden. Die Ausstellung bot Einblicke in den Alltag nomadischer Völker, ergänzt durch kulturelle Artefakte und Vorführungen. Roman Krawtschenko, Leiter des Stadtbezirks Ordschonikidsewski, nahm als Ehrengast teil und überbrachte der Festgesellschaft Frühlingsgrüße.
Die Veranstaltung knüpfte an frühere regionale Feiern an, darunter das kürzlich in der Oblast Swerdlowsk abgehaltene Festival "Tatarische Gastfreundschaft und Küche".
Mit Aufführungen, die Einheit und kulturelles Erbe feierten, ging Nowruz 2026 zu Ende. Das Fest vereinte Künstler, Würdenträger und Besucher in einer gemeinsamen Würdigung des Frühlingsbeginns. Das Generalkonsulat Kasachstans plant, auch künftig den kulturellen Austausch in der Region zu fördern.






