07 April 2026, 16:04

NRW-Behörden decken Lohnbetrug und illegale Beschäftigung bei Großrazzia auf

Polizeibeamte vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit Kamera und Hintergrundelementen wie Bäumen, Ampeln, Flaggen und einem klaren Himmel.

NRW-Behörden decken Lohnbetrug und illegale Beschäftigung bei Großrazzia auf

Behörden in Nordrhein-Westfalen gehen gegen illegale Beschäftigung und Lohnbetrug vor

Im Rahmen einer europaweiten Aktion haben die nordrhein-westfälischen Behörden illegale Beschäftigung und Lohnmissbrauch bekämpft. Das Hauptzollamt Krefeld beteiligte sich in der 39. Kalenderwoche an den EMPACT-Aktionstagen, die sich gegen Menschenhandel und rechtswidrige Arbeitsbedingungen richten. Bei Kontrollen in der Markthalle Mönchengladbach wurden mehrere Verdachtsfälle von Lohnvorenthaltung und Verstößen gegen Arbeitsrecht aufgedeckt.

An der Operation waren 73 Kontrollbeamte beteiligt, die 31 Inspektionen an verschiedenen Standorten durchführten. Sie erfassten die Personalien von 128 Personen und stellten zahlreiche meldepflichtige Verstöße fest. Allein in Mönchengladbach wurden vier Verdachtsfälle von vorenthaltenem Lohn und Veruntreuung entdeckt – insgesamt wurden bei den Kontrollen acht solche Fälle registriert.

Die EMPACT-Aktionstage sind Teil der Europäischen Multidisziplinären Plattform gegen Kriminelle Bedrohungen (EMPACT). Bei diesen abgestimmten Maßnahmen geht es darum, schwere Straftaten wie Drogen- und Menschenhandel durch gezielte Strafverfolgung zu unterbinden. Das Hauptzollamt Krefeld betonte sein Engagement für legale Beschäftigungsverhältnisse, faire Bezahlung und den vollen Schutz von Arbeitnehmern.

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Die Ermittlungsergebnisse werden nun weiter ausgewertet. Die zuständigen Behörden leiten die einzelnen Fälle entsprechend der rechtlichen Verfahren und Zuständigkeiten ein.

Die Kontrollen zeigten eine breite Nicht-Einhaltung von Arbeitsgesetzen, insbesondere bei der Lohnzahlung. Die Behörden werden die Ergebnisse weiter prüfen und gegen Verstöße konsequent vorgehen. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Ausbeutung und illegale Arbeitspraktiken in der Region zu bekämpfen.

Quelle