07 May 2026, 14:07

NRW und Niederlande stärken Zusammenarbeit in Energie, Sicherheit und Wirtschaft

Ein Plakat, das eine detaillierte Karte von Europa zeigt, die die Mitgliedstaaten der Europäischen Union einschließlich ihrer Grenzen, wichtiger Städte, Flüsse und geografischer Merkmale hervorhebt, mit zusätzlichem Text, der Landesnamen und Grenzinformationen bereitstellt.

NRW und Niederlande stärken Zusammenarbeit in Energie, Sicherheit und Wirtschaft

Zweites NRW-Niederlande-Zukunftsforum: Engere Zusammenarbeit für Energie, Sicherheit und Wirtschaft

Beim zweiten NRW-Niederlande-Zukunftsforum trafen sich kürzlich in Noordwijk Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie. Im Grand Hotel Huis ter Duin stand der Austausch über gemeinsame Herausforderungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden im Mittelpunkt. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum.

Zu den prominenten Gästen zählte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, der die beiden Regionen als „starke Partner, enge Freunde und vertrauensvolle Nachbarn“ bezeichnete. Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verglich die Veranstaltung mit dem renommierten Évian-Forum und lobte ihren lösungsorientierten Ansatz.

Themen der Diskussionen waren unter anderem Energiepartnerschaften, grenzüberschreitende Mobilität, Migration und Wirtschaftspolitik. Dr. Leonard Birnbaum (E.ON), Willemien Terpstra (Niederländischer Erdgasverband) und der haushaltspolitische Sprecher der FDP, Otto Fricke, forderten strukturelle Reformen im Energiesektor. Jan Keller (ASML) und Eva van Pelt (Deutsch-Niederländische Handelskammer) loteten hingegen das Potenzial der Regionen als Hochtechnologie-Standorte aus.

Dr. Nikolaus Meyer-Landrut unterstrich eine zentrale Erkenntnis: Kein Land und keine Region könne die anstehenden Herausforderungen allein bewältigen. Jean Asselborn, Luxemburgs ehemaliger Außenminister, ergänzte dies mit einer geopolitischen Einordnung der aktuellen Position Europas. Die Ergebnisse des Forums sollen nun in ein gemeinsames Manifest mit politischen Handlungsempfehlungen einfließen.

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Die Veranstaltung fand statt, während die offiziellen Regierungs konsultationen zwischen den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen bereits mehrfach verschoben worden waren.

Zum Abschluss des Forums wurde die Ausarbeitung eines gemeinsamen Politikmanifests auf Basis der Diskussionen vereinbart. Die Verantwortlichen betonten, dass nur durch Zusammenarbeit – und nicht durch Einzelinitiativen – die drängenden Fragen in Energie, Sicherheit und Wirtschaft gelöst werden könnten. Die nächsten Schritte hängen nun davon ab, wie zügig beide Regionen die Empfehlungen umsetzen.

Quelle