28 April 2026, 04:03

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt 2025 um neun Prozent an

Eine U.S.-Karte, die den Prozentsatz der Menschen zeigt, die obdachlos sind, mit zusätzlichem erklärendem Text.

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt 2025 um neun Prozent an

Mönchengladbach verzeichnete 2025 einen Anstieg der Obdachlosigkeit – 221 Menschen lebten ohne festen Wohnsitz. Das entspricht einem Zuwachs von fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die städtischen Notunterkünfte boten zwar Unterstützung, doch der Bedarf an kurz- und langfristigen Lösungen stieg weiter an.

Zwei zentrale Einrichtungen spielten eine entscheidende Rolle bei der Unterbringung Hilfsbedürftiger. Die Frauen- und Familiennotunterkunft im Stadtteil Luisental nahm 125 Menschen auf, darunter 29 Familien. Trotz einer Kapazität von 94 Betten blieben einige Plätze oft ungenutzt, da Familienstrukturen eine flexible Belegung erschwerten.

Die neue Männer-Notunterkunft in der Breiten Straße versorgte im Laufe des Jahres 244 Personen. Mit bis zu 70 Schlafplätzen ist sie rund um die Uhr geöffnet. Beide Einrichtungen bieten geschützte Räume mit sozialpädagogischer Betreuung durch Fachkräfte vor Ort.

Besonders große Familien hatten häufig Schwierigkeiten, langfristigen Wohnraum zu finden, was zu verlängerten Aufenthalten in Notunterkünften führte. Viele Menschen blieben monatelang in den Einrichtungen, bedingt durch wirtschaftliche Not, soziale Probleme oder gesundheitliche Belastungen. Der Jahresbericht 2025 zur Obdachlosenunterbringung der Stadt dokumentiert diese anhaltenden Herausforderungen.

Im vergangenen Jahr waren mehr obdachlose Menschen auf kommunale Notunterkünfte angewiesen. Als Reaktion darauf plant Mönchengladbach, bestehende Hilfsprogramme auszubauen und den Zugang zu dauerhaftem Wohnraum zu erleichtern.

Die städtischen Einrichtungen leisteten zwar unverzichtbare Hilfe, doch die steigenden Zahlen zeigen klar: Es werden zusätzliche Ressourcen benötigt. Mönchengladbach setzt nun auf den Ausbau langfristiger Lösungen, um Obdachlosigkeit nachhaltig zu verringern. Der Bericht 2025 skizziert konkrete Maßnahmen, um die Unterstützung und Wohnperspektiven für Betroffene zu verbessern.

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