Oberhausen fördert junge Ehrenamtliche mit 1.000 Euro pro Projekt
Sebastian HuberOberhausen fördert junge Ehrenamtliche mit 1.000 Euro pro Projekt
Oberhausener Bürgerinitiativen können jetzt Fördergelder für neue Projekte beantragen Das staatlich unterstützte Programm "2.000 × 1.000 Euro für Engagement" nimmt bis zum 1. November 2025 Bewerbungen entgegen. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Förderung junger Ehrenamtlicher und innovativer Ideen, die die Zukunft der Stadt mitgestalten.
Die Initiative bietet eine pauschale Förderung von 1.000 Euro pro Projekt. Organisationen können das Geld vielseitig einsetzen – etwa für Schulungen, die Sanierung von Jugendzentrumsräumen oder die Gründung eines neuen Sportvereins. Auch die Renovierung von Gruppenräumen zählt zu den förderfähigen Vorhaben.
Voraussetzung ist, dass die Projekte junge Freiwillige einbinden oder direkt Jugendlichen zugutekommen, die sich in der Gemeindearbeit engagieren. Besonders willkommen sind Ideen, die neue Ehrenamtliche gewinnen und begeistern. Obwohl das Programm von der Freiwilligenagentur Gelsenkirchen beworben wird, sind explizit auch Oberhausener Gruppen zur Bewerbung aufgerufen.
Die Mittel stammen von der Landesregierung, die damit basisdemokratische Initiativen stärken will. Bisher gibt es keine Angaben dazu, wie viele Oberhausener Organisationen bereits aus dem Programm gefördert wurden.
Bewerbungsschluss ist der 1. November 2025 – bis dahin haben Initiativen Zeit, ihre Konzepte auszuarbeiten. Erfolgreiche Projekte erhalten 1.000 Euro, um ihre Pläne umzusetzen. Mit dem Schwerpunkt auf Jugendbeteiligung unterstreicht das Programm den Willen, langfristiges bürgerschaftliches Engagement zu fördern.






