Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter und E-Bikes an Schulen – zahlreiche Verstöße entdeckt
Sebastian HuberPolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter und E-Bikes an Schulen – zahlreiche Verstöße entdeckt
Die Dortmunder Polizei hat diese Woche in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durchgeführt. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf die Nutzung von E-Bikes und E-Scootern durch Schülerinnen und Schüler und überprüften insbesondere die Einhaltung der Verkehrsregeln. Bei der Aktion wurden mehrere Verstöße festgestellt.
Zwischen 7 und 9 Uhr beobachteten die Polizistinnen und Polizisten das Geschehen an den Schulen. Am Immanuel-Kant-Gymnasium und der Max-Born-Realschule wurden fünf E-Scooter beschlagnahmt, da die Fahrer unter 14 Jahre alt waren. Zudem wurde ein 12-jähriger Junge angehalten, weil er ein E-Bike mit einem nicht zugelassenen Gasdrehgriff nutzte.
Der häufigste Verstoß an den Schulen war das Fahren mit E-Scootern auf Gehwegen – hier wurden 14 Fälle registriert. Ein weiteres wiederkehrendes Problem war das gemeinsame Nutzen eines E-Scooters durch zwei Personen. Stadtweit blieb das Fahren auf nicht erlaubten Flächen der häufigste Verstoß: 36 solcher Vorfälle wurden dokumentiert.
An vier der fünf Schulen gab es ordnungsrechtliche Maßnahmen, während eine Schule präventiv arbeitete. Sechs Strafanzeigen wurden wegen Fahrens ohne die vorgeschriebene Versicherung erstattet. In sechs weiteren Fällen wurden Anzeigen gegen Eltern oder Erziehungsberechtigte erstattet, weil sie Minderjährigen das Fahren erlaubt oder sogar angewiesen hatten.
Die Aktion unterstrich die anhaltenden Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Nutzung von E-Scootern und E-Bikes. Bei Regelverstößen kam es zu Beschlagnahmungen, Bußgeldern und rechtlichen Konsequenzen. Die Behörden wiesen die Öffentlichkeit darauf hin, dass E-Scooter ausschließlich auf Radwegen oder Straßen, nicht jedoch auf Gehwegen erlaubt sind.






