Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: 19 Tatverdächtige nach Busangriff auf Gegendemonstranten
Marie WolfRechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: 19 Tatverdächtige nach Busangriff auf Gegendemonstranten
Gewalttätige Auseinandersetzung in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung
Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation, nachdem eine rechtsextreme Versammlung stattgefunden hatte. Als sich die Teilnehmer zerstreuten, stieg eine Gruppe in einen Bus und griff Gegendemonstranten an. Vier Personen erlitten bei dem Zwischenfall leichte Verletzungen.
Die Polizei hat inzwischen 19 Tatverdächtige identifiziert, darunter sieben Minderjährige. Die Behörden bestätigten, dass der Vorfall von den Überwachungskameras im Bus aufgezeichnet wurde.
Die Unruhen begannen nach mehreren Zusammenkünften in Essen-Kray am 8. August. Als sich die Anwesenden auflösten, bestieg eine Gruppe ehemaliger Kundgebungsteilnehmer einen Bus und ging auf Gegendemonstranten los. Bei dem Angriff wurden vier Menschen leicht verletzt.
Die Polizei schritt schnell ein und wertete später die Videoaufnahmen aus dem Bus aus. Dadurch konnten 19 Verdächtige – 16 Männer und 3 Frauen – im Alter von 13 bis 45 Jahren ermittelt werden. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten der sieben beteiligten Minderjährigen wurden über den Vorfall informiert.
Der Essener/Mülheimer Polizepräsident Andreas Stüve verurteilte den Angriff scharf. Er betonte, dass rechtsextreme Gewalt in der Stadt nicht geduldet werde, und lobte die Beamten für ihr schnelles Handeln. Für Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei unter +49 201 829 1065 (außerhalb der Dienstzeiten unter +49 201 829 7230) zur Verfügung.
Die Ermittlungen dauern an, nachdem 19 Verdächtige im Zusammenhang mit dem Busangriff identifiziert wurden. Die Videoaufzeichnungen lieferten entscheidende Beweise, und die Behörden haben die Familien der beteiligten Minderjährigen kontaktiert. Die Polizei bekräftigte erneut ihre Haltung gegen extremistische Gewalt in der Region.






