29 April 2026, 16:13

Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement

Plakat mit Zitat von Präsident Joe Biden zur Wiederherstellung der nationalen Einheit und dem Wiederaufbau der Mittelschicht

Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement

Der Reinhard-Mohn-Preis 2025 wurde an zwei herausragende Persönlichkeiten für ihr Engagement bei der Verteidigung demokratischer Werte verliehen. Maia Sandu, Präsidentin der Republik Moldau, und Michael Otto, einer der führenden deutschen Unternehmer, nahmen die Auszeichnung bei einer Feier in Gütersloh entgegen. Der Preis würdigt ihre Bemühungen um die Stärkung der Demokratie und die Förderung einer freien Gesellschaft.

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Die Bertelsmann Stiftung gab die Preisträger unter dem diesjährigen Motto "Demokratie stärken!" bekannt. Die nach dem Stiftungsgründer benannte Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die sich zentralen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen stellen. Sandu führt die Moldau seit Ende 2020 und wurde im November 2024 wiedergewählt, während Otto von 1981 bis 2007 Vorstandsvorsitzender der Otto Group war und anschließend den Aufsichtsratsvorsitz übernahm.

Bei der Verleihung im Theater Gütersloh hielten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Liz Mohn Reden, in denen sie die Preisträger würdigten. Das Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro wird zwischen Sandu und Otto aufgeteilt; beide kündigten an, ihren Anteil an gemeinnützige Projekte und Initiativen zu spenden.

Der Preis unterstreicht die anhaltende Bedeutung demokratischen Engagements. Die Beiträge von Sandu und Otto werden nun weitere Vorhaben unterstützen, die auf den Erhalt offener Gesellschaften abzielen. Die Bertelsmann Stiftung nutzt die Auszeichnung weiterhin, um Führungspersönlichkeiten in den Fokus zu rücken, die positiven Wandel vorantreiben.

Quelle