06 May 2026, 01:54

Rheinmetall-Chef kauft Aktien im Crash – und gewinnt 160.000 Euro an einem Tag

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Rheinmetall-Chef kauft Aktien im Crash – und gewinnt 160.000 Euro an einem Tag

Börsenkrach lässt Rheinmetall-Aktie am „Schwarzen Montag“ um 27 Prozent abstürzen

Ein plötzlicher Börsencrash trieb den Aktienkurs von Rheinmetall am „Schwarzen Montag“ um 27 Prozent in den Keller. Auslöser waren die US-Zollpolitik und die damit verbundenen Turbulenzen an den globalen Märkten, die besonders Rüstungsunternehmen hart trafen. Doch der Vorstandsvorsitzende des Konzerns setzte ein kühnes Zeichen – und kaufte hunderte Aktien zum Tiefststand.

Der Einbruch begann, als sich die Handelskonflikte der USA verschärften und eine Verkaufswelle auslösten. Rüstungsfirmen wie Rheinmetall, die auf stabile internationale Handelsbeziehungen angewiesen sind, verzeichneten einige der stärksten Verluste. Bis zum Ende des „Schwarzen Montags“ war der Kurs des Unternehmens auf den niedrigsten Stand seit Februar gefallen.

Noch am selben Tag erwarb CEO Armin Papperger 669 Aktien zu Preisen zwischen 1.058 und 1.065 Euro pro Stück. Die Transaktion im Volumen von rund 710.000 Euro wurde später, wie gesetzlich vorgeschrieben, der deutschen Finanzaufsicht BaFin gemeldet. Online-Anleger lobten die Entscheidung umgehend als klugen Schachzug und sprachen von einem mustergültigen „Dip-Kauf“ in extremer Marktvolatilität.

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Das Risiko zahlte sich bereits einen Tag später aus: Bis zum folgenden Dienstag erholte sich die Rheinmetall-Aktie auf etwa 1.300 Euro. Pappergers Investment war plötzlich rund 160.000 Euro mehr wert als sein ursprünglicher Einsatz. Der Anstieg spiegelte auch ein breiteres Marktvertrauen wider, da sowohl institutionelle Anleger als auch Privatinvestoren die Aktie nachfragten.

Trotz anhaltender Unsicherheiten in der Handelspolitik hat sich der Rheinmetall-Kurs seit Januar um etwa 117 Prozent erhöht. Der Crash und die rasche Erholung unterstrichen dabei nur den beeindruckenden Aufstieg des Unternehmens.

Pappergers gut getimter Kauf unterstrich das Vertrauen in die langfristigen Aussichten von Rheinmetall. Die Aktie notiert mittlerweile deutlich über dem Vorkrisenniveau – selbst wenn die Handelskonflikte weiter schwelen. Für Anleger diente die Episode als eindringliche Erinnerung daran, wie schnell sich Märkte verändern können – und sich wieder erholen.

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