Rindfleisch wird billiger – doch Verbraucher zahlen weiterhin 20 % mehr
Sebastian HuberRindfleisch wird billiger – doch Verbraucher zahlen weiterhin 20 % mehr
Rindfleischpreise sinken zum zweiten Mal in Folge – doch Verbraucher zahlen weiterhin deutlich mehr
Trotz knapper Versorgung sind die Preise für Rindfleisch erneut gefallen. An der Kasse müssen Verbraucher jedoch weiterhin deutlich tiefer in die Tasche greifen: In den ersten Juliwochen lagen die Einzelhandelspreise für Rindfleisch um 20,8 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen Rückgang der Schlachtrinderpreise in allen Kategorien. Der Verbandspreis für Jungbullen der Klasse U3 beträgt nun 6,85 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Jungbullen der Klasse R3 erzielen 6,80 Euro/kg, während O3-Jungbullen bei 6,62 Euro/kg notieren.
Bei Kühen liegt der Preis für die Klasse R3 derzeit bei 6,20 Euro/kg, für O3-Kühe bei 6,15 Euro/kg. Insgesamt ist der Durchschnittspreis für Rinder um 10 Cent pro Kilogramm gegenüber den vorherigen Werten gesunken.
Der Markt bleibt unter Druck, da der Fleischabsatz schwächelt und Metzger die Preise nicht akzeptieren. Dennoch ist das Angebot an Schlachtrindern weiterhin begrenzt, in manchen Kategorien sogar knapp.
Während die Erzeugerpreise für Rinder fallen, steigen die Einzelhandelspreise für Verbraucher weiter. Metzger kämpfen weiterhin mit schwacher Nachfrage und hohen Kosten. Die Schere zwischen Erzeuger- und Supermarktpreisen bleibt vorerst groß.






