19 June 2026, 18:02

Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen kostet 28 Millionen Euro

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Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen kostet 28 Millionen Euro

Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen hat Pläne für eine umfassende Sanierung und Erweiterung seines Gebäudes an der Wuppertaler Straße vorgestellt. Eine Machbarkeitsstudie der ingenhoven associates GmbH beziffert die Kosten des Projekts auf rund 28 Millionen Euro. Die Vorschläge wurden durch die Tagesordnung einer jüngeren Sitzung des LVR-Kulturausschusses bekannt.

Am 24. November 2022 trafen sich Aufsichtsrat und Gesellschafter des Zentrums für verfolgte Künste zu nicht öffentlichen Beratungen. Falk Dornseifer, das einzige anwesende CDU-Ratsmitglied, nahm als Vertreter des Landesverbandes Rheinland an der Gesellschafterversammlung teil. Sebastian Haug, ein weiteres CDU-Ratsmitglied, verpasste die Aufsichtsratssitzung wegen einer zeitgleich stattfindenden Plenarsitzung.

Bürgermeister Tim Kurzbach gab später bekannt, dass die Stadt Solingen für die Umsetzung und Finanzierung des Projekts verantwortlich sein werde. Der Stadtrat, der die Mittel bewilligen muss, hatte jedoch von der Verwaltung keine offiziellen Unterlagen erhalten. Auch im Ausschuss für Kultur, Stadtmarketing und Tourismus waren die Pläne seit März 2022 nicht mehr thematisiert worden.

Aufsichtsrats- und Gesellschaftersitzungen unterliegen in der Regel der Vertraulichkeit, und die Teilnehmer sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Die Erweiterungspläne wurden erst öffentlich, nachdem sie in einem Antrag für die Sitzung des LVR-Kulturausschusses am 23. Januar auftauchten.

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Nun steht der Stadtrat vor der Aufgabe, den 28-Millionen-Euro-Haushalt für das Projekt zu prüfen und zu genehmigen. Da politische Gremien zuvor nicht informiert wurden, dürften die Beratungen bei null beginnen. Die Machbarkeitsstudie der ingenhoven associates GmbH wird als Grundlage für die anstehenden Entscheidungen dienen.

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