08 May 2026, 02:04

Satirische Website parodiert Eurovision 2026 mit absurdem Oberwart-Szenario

Frau in goldnem Kleid, die in ein Mikrofon singt, auf einer Buhne bei der Eurovision Song Contest mit blauem und schwarzem Hintergrund.

Satirische Website parodiert Eurovision 2026 mit absurdem Oberwart-Szenario

Eine satirische Website hat die Domain songcontest2026.at übernommen und nimmt damit den Eurovision Song Contest des nächsten Jahres auf die Schippe. Das eigentliche Event findet vom 12. bis 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle statt. Die gefälschte Seite hingegen entwirft ein absurdes Szenario in Oberwart – inklusive Ideologietests und erzwungener Einbürgerung für den Sieger.

Die von Tagespresse erstellte Parodie-Seite spielt auf die Debatte des vergangenen Jahres an, als Oberwart als möglicher Austragungsort für den Eurovision 2025 im Gespräch war. Statt eines echten Bewerbungsverfahrens präsentiert die Seite einen fiktiven Wettbewerb unter dem Motto „Vereint durch Doskozil“. Zu den skurrilen Programmpunkten zählen etwa „Dekontaminierungsmaßnahmen“ für Delegierte oder eine Krönungszeremonie, bei der der Gewinner zwangsumgesiedelt – nach Pinkafeld.

Tagespresse warnt, dass Suchalgorithmen Nutzer versehentlich auf die satirische Seite statt zu offiziellen Eurovision-Informationen leiten könnten. Als Reaktion fordert die Gruppe den ORF und die Europäische Rundfunkunion (EBU) auf, für große Musikevents passende Webadressen zu sichern. Damit soll Verwirrung vorgebeugt und sichergestellt werden, dass Fans zuverlässige Informationen über den echten Wettbewerb in Wien erhalten.

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Die Fake-Website hält Oberwart zumindest scherzhaft im Eurovision-Gespräch. Angesichts des bevorstehenden Contests 2026 könnten die Veranstalter nun unter Druck geraten, offizielle Online-Quellen klarer zu kommunizieren. Die satirische Seite bleibt derweil online – als humorvolle, wenn auch irreführende Alternative zum echten Event.

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