08 April 2026, 02:03

Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das bewaffnete Soldaten in Helmen mit dem Text "Wiener Kommerzial Bank" am unteren Rand zeigt.

Scharfe Patrone im Handgepäck: US-Reisender löst Alarm am Flughafen Köln/Bonn aus

65-Jähriger US-Reisender löst Sicherheitsalarm am Flughafen Köln/Bonn aus

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Ein 65-jähriger US-Amerikaner hat am Flughafen Köln/Bonn für einen Sicherheitsalarm gesorgt, nachdem in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt wurde. Der Mann, der angab, Hobbyschütze zu sein, konnte nicht erklären, wie die Munition in seine Tasche gelangt war.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle des Handgepäcks entdeckten Sicherheitskräfte die scharfe Patrone. Beamte der Bundespolizei bestätigten später, dass es sich um funktionsfähige Munition handelte, die eine potenzielle Gefahr darstellte.

Die Patrone wurde umgehend beschlagnahmt. Trotz des Vorfalls durfte der Reisende seine Reise fortsetzen, nachdem er eine Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro hinterlegt hatte. Er bestieg ohne weitere Verzögerung seinen planmäßigen Flug nach Palma de Mallorca.

Die Behörden haben gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Der Fall unterstreicht die strengen Vorschriften für verbotene Gegenstände in den Sicherheitsbereichen von Flughäfen.

Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen, weil er scharfe Munition in einen gesicherten Bereich mitgeführt hat. Deutsche Gesetze sehen für solche Verstöße – unabhängig von der Absicht – hohe Strafen vor. Der Vorfall erinnert daran, wie wichtig gründliche Gepäckkontrollen vor dem Flug sind.

Quelle