15 March 2026, 20:09

Seit 1990 wandern Tausende aus Ostdeutschland nach Bochum – doch kaum jemand kehrt zurück

Eine alte Karte von Stuttgart, Deutschland, die Stadtgrenzen, Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Textdetails zeigt.

Seit 1990 wandern Tausende aus Ostdeutschland nach Bochum – doch kaum jemand kehrt zurück

Seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 zeigen die Wanderungsbewegungen zwischen Bochum und Ostdeutschland einen deutlichen Trend. Rund 15.000 Menschen sind seither aus den östlichen Bundesländern in die nordrhein-westfälische Stadt gezogen. Doch deutlich weniger haben den umgekehrten Weg gewählt.

Offizielle Zahlen zufolge ziehen jährlich etwa 500 Menschen aus den neuen Bundesländern nach Bochum. Über drei Jahrzehnte summiert sich dies auf rund 15.000 Zuzüge seit 1991.

Der Strom in die Gegenrichtung fällt deutlich schwächer aus. Den Daten zufolge liegt die Zahl derer, die Bochum Richtung Ostdeutschland verlassen, etwa 35 Prozent unter der der Westwanderer. Exakte Gesamtzahlen für die Abwanderung aus Bochum in den Osten sind in den aktuellen Aufzeichnungen jedoch nicht verfügbar.

Das Ungleichgewicht unterstreicht eine stetige Einbahnbewegung aus den östlichen Regionen nach Bochum. Da präzise Abwanderungszahlen fehlen, bleibt das volle Ausmaß der Migration teilweise unklar. Dennoch deutet der Trend auf einen kontinuierlichen Zuzug über die letzten 30 Jahre hin.

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