06 May 2026, 18:04

Selfie-Versuch endet mit lebensgefährlichen Verbrennungen am Kölner Hauptbahnhof

Gruppe von Menschen um einen Zug, der in ein Gebäude gekracht ist, mit Bahnschienen im Vordergrund und einem Himmel im Hintergrund; Text unten im Bild.

Selfie-Versuch endet mit lebensgefährlichen Verbrennungen am Kölner Hauptbahnhof

Ein 25-jähriger Mann erlitt schwere Verbrennungen, nachdem ihn ein Lichtbogen beim Fotografieren eines Selfies in einem Zug am Kölner Hauptbahnhof getroffen hatte. Der Vorfall hinterließ lebensbedrohliche Verletzungen und führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr der Region.

Der Unfall ereignete sich in einem stehenden RE-1-Zug am Bahnhof. Als der Mann sich aus dem Fenster lehnte, um ein Foto zu machen, entlud sich ein Lichtbogen und verursachte schwere Verbrennungen an großen Teilen seines Körpers. Er stürzte auf den Bahnsteig, blieb kurz bei Bewusstsein, bevor Rettungskräfte ihn eilig ins Krankenhaus brachten.

Die Bahnstrecke war stundenlang gesperrt, was zu Verspätungen von insgesamt 261 Minuten führte. Insgesamt waren 24 Züge betroffen – drei wurden umgeleitet, drei weitere teilweise oder vollständig gestrichen. Der Betrieb normalisierte sich gegen 17:30 Uhr, nachdem die Unfallstelle gesichert worden war.

Die Bundespolizei warnte daraufhin vor den Gefahren von Bahnstrom. Sie betonte, dass leichtsinniges Verhalten in der Nähe von Gleisen und Zügen oft tödliche oder schwere Verletzungen zur Folge habe.

Der Mann liegt weiterhin mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus. Die Behörden appellieren weiterhin an die Bevölkerung, im Umgang mit Bahnanlagen äußerste Vorsicht walten zu lassen. Der Vorfall ist eine drastische Mahnung an die Gefahren, die von Hochspannungsanlagen in Bahnhöfen ausgehen.

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