SPD plant neue Fußgängerzone für Münsters laute Innenstadtstraßen
Die Münsteraner SPD hat einen Plan vorgelegt, um in der Innenstadt eine neue Fußgängerzone einzurichten. Der Vorschlag umfasst den Heinrich-Peters-Platz, Abschnitte des Veestherrnwegs sowie einen Teil der Wilhelm-Bockelmann-Straße. Nach Angaben der Verantwortlichen würden die Änderungen das Viertel sicherer und attraktiver für Besucher und Anwohner gleichermaßen machen.
Derzeit wird auf dem Abschnitt der Wilhelm-Bockelmann-Straße häufig die zulässige Höchstgeschwindigkeit missachtet. Lärmende Sportwagen und rücksichtsloses Fahrverhalten haben die Straße zu einer Belästigung werden lassen, die Fußgänger und Radfahrer stört. Eine vollständige Fußgängerzone an dieser Stelle, so die SPD, würde den Lärm reduzieren und die Sicherheit mit geringem Aufwand verbessern.
Der Plan sieht vor, dass wichtige Dienstleistungen weiterhin reibungslos funktionieren. Der Wochenmarkt bliebe bestehen, und Lieferfahrzeuge für lokale Unternehmen hätten weiterhin Zugang. Am Veestherrnweg würde die Fußgängerzone an einem Punkt beginnen, der die Parkplätze von Münster-Touristik erhält.
Die Stadtverwaltung hat dem Vorhaben bereits erste Unterstützung signalisiert. Derzeit prüft sie die Details und wird für die nächste Ratssitzung einen offiziellen Beschlussentwurf ausarbeiten. Auch die Beseitigung verwirrender oder veralteter Verkehrsschilder ist Teil des umfassenderen Vorschlags.
Bei einer Genehmigung würde die Fußgängerzone Teile des Münsteraner Zentrums in einen ruhigeren und sichereren Ort verwandeln. Das Projekt zielt darauf ab, die Erreichbarkeit für Unternehmen mit einer angenehmeren Umgebung für Kunden und Besucher in Einklang zu bringen. Eine endgültige Entscheidung fällt nach der Prüfung durch die Verwaltung und der anstehenden Abstimmung im Stadtrat.






