Tausend Kölnern sagen gemeinsam: "Herz statt Hass" gegen Rassismus
Sebastian HuberTausend Kölnern sagen gemeinsam: "Herz statt Hass" gegen Rassismus
Mehr als tausend Menschen gingen am Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung in Köln auf die Straße. Die Kundgebung, eine von mehreren lokalen Initiativen organisierten Veranstaltungen, richtete sich gegen Rassismus und Diskriminierung in der Stadt.
Die Demonstrant:innen versammelten sich am Sudermannplatz, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zogen. Viele trugen bunte Fahnen und hielten Schilder mit Parolen wie "Herz statt Hass" hoch, um ihre Ablehnung von Rassismus zum Ausdruck zu bringen.
Unter den Teilnehmenden befand sich auch ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der sich gegen die rechtspopulistische AfD richtete. Der Wagen verlieh der Veranstaltung eine provokante Note und zog auf dem Marschweg besondere Aufmerksamkeit auf sich.
Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, registrierte jedoch etwas mehr als 1.000. Trotz der geringeren Beteiligung blieb die Demonstration lebendig – verschiedene Gruppen, darunter zivilgesellschaftliche Organisationen und studentische Initiativen, schlossen sich dem Protest an.
Die Kundgebung markierte ein weiteres Jahr des antirassistischen Engagements in Köln. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu früheren Veranstaltungen vor, doch ähnliche Demonstrationen zogen in der Vergangenheit regelmäßig Tausende an. Die diesjährige Versammlung unterstrich die anhaltenden Bemühungen, Diskriminierung in der Stadt entschlossen entgegenzutreten.






