27 April 2026, 16:12

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und Bilder

Mann in Anzug, der in ein Mikrofon spricht und wahrscheinlich eine Regierungserklärung zu einem Gesetz zur Verbot des Internets abgibt.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und Bilder

Taylor Swifts Firma geht rechtlich gegen Missbrauch von Name, Stimme und Bild vor

Am 24. April 2023 reichte die Sängerin drei Markenanmeldungen ein – ein Schritt, der angesichts wachsender Bedenken über den KI-gestützten Missbrauch von Prominentenbildern eine neue Strategie zum Schutz persönlicher Markenrechte im digitalen Zeitalter einleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die von TAS Rights Management im Auftrag Swifts eingereichten Anträge umfassen sowohl akustische als auch visuelle Markenrechte. Zwei Anmeldungen schützen ihre Stimme, konkret die Phrasen "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, ich bin's, Taylor". Eine dritte sichert die Rechte an einem bestimmten Foto der Künstlerin.

Swifts Entscheidung folgt auf wiederholte unautorisierte Nutzung ihres Abbilds, darunter KI-generierte Fälschungen. Ihr Bild wurde ohne Zustimmung in den KI-Chatbots von Meta verwendet und in manipulierten pornografischen Inhalten verbreitet. Die Markenrechte könnten es ihr ermöglichen, künftig auf Bundesebene gegen Missbrauch vorzugehen – ein stärkerer Schutz als die bisherigen rechtlichen Möglichkeiten.

Diese Vorgehensweise spiegelt einen größeren Trend in der Unterhaltungsbranche wider. Bereits 2025 sicherte das Jurateam von Matthew McConaughey ähnliche Markenrechte, darunter ein akustisches Markenzeichen für seinen ikonischen Spruch "Alles klar, alles klar, alles klar!". Indem Prominente persönliche Merkmale als Marken schützen lassen, könnten sie ihre digitalen Identitäten wirksamer kontrollieren.

Die Anmeldungen zeigen, wie das Markenrecht auf die Herausforderungen durch KI reagieren könnte. Sollte Swifts Strategie erfolgreich sein, könnte sie einen Präzedenzfall für andere schaffen, die ähnlichen Risiken ausgesetzt sind. Das Ergebnis könnte maßgeblich beeinflussen, wie Persönlichkeiten sich gegen unerlaubte digitale Vervielfältigungen zur Wehr setzen.

Quelle