Union lehnt Bas' Plan zur tarifgebundenen Arbeitszeit strikt ab
Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen einen Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas ausgesprochen. Der Plan sieht vor, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu knüpfen. Die Haltung der Fraktion wurde durch den CDU-Abgeordneten Marc Biadacz deutlich gemacht.
Biadacz erläuterte die Position der Union zu den Arbeitszeitregelungen. Er betonte, dass die Gruppe eine maximale Wochenarbeitszeit befürworte, um Flexibilität in verschiedenen Berufen zu ermöglichen. Gleichzeitig unterstrich er, wie wichtig es sei, die Arbeitszeiterfassung von übermäßiger Bürokratie freizuhalten.
Hinzu fügte Biadacz, dass Unternehmen die Möglichkeit behalten sollten, auf vertrauensbasierte Arbeitszeitsysteme zurückzugreifen. Ziel der Union sei es, allen Beschäftigten – unabhängig davon, ob sie unter Tarifverträge fallen – Flexibilität zu garantieren.
Der Widerstand der Union unterstreicht die unterschiedlichen Auffassungen zur Regelung der Arbeitszeiten. Die Fraktion pocht auf die Beibehaltung von Flexibilität und minimalem Verwaltungsaufwand für Unternehmen. Die Debatte über vertrauensbasierte Systeme und Tarifverträge dauert im Bundestag derweil an.






