Voerde plant neues Palliativhospiz am Gelände von Haus Wohnung
Voerde treibt die Pläne für den Bau eines Palliativhospizes am südlichen Rand des Geländes von Haus Wohnung voran. Der Stadtrat hat das Verfahren bereits gebilligt, und bald erhalten Anwohnerinnen und Anwohner die Gelegenheit, sich näher zu informieren. Eine öffentliche Anhörung zum Projekt findet am 18. Februar 2026 um 17:00 Uhr statt.
Der Stadtrat hatte am 8. Juli 2025 beschlossen, das Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Dieser Beschluss, dokumentiert unter der Vorlage 17/919 DS, setzte die rechtlichen Schritte für die Hospizentwicklung in Gang.
Bei der anstehenden Veranstaltung werden die zentralen Aspekte des Plans vorgestellt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich über die Projektziele, das städtebauliche Konzept, Entwurfskarten für die Bebauung sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung informieren. Die Versammlung findet in der ehemaligen Reithalle von Haus Wohnung, Frankfurter Straße 433, statt.
Ziel des Planungsverfahrens ist es, die rechtlichen Grundlagen für den Bau des Hospizes zu schaffen. Zwar sind die genauen Kapazitäten der Einrichtung noch nicht öffentlich bekannt, doch der Bebauungsplan (Nr. 149) wird regeln, wie das Gelände genutzt werden darf.
Die öffentliche Anhörung bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Vorschläge zu prüfen und zu diskutieren, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden. Die 80. Änderung des Flächennutzungsplans sowie der Bebauungsplan Nr. 149 werden die Zukunft des Hospizstandorts bestimmen. Offizielle Unterlagen und weitere Details sind über das städtische Planungsamt Voerde einsehbar.
Neue Details zum Hospizprojekt in Voerde bekannt
Das geplante Hospiz in Haus Wohnung hat tiefere Wurzeln als bisher bekannt. FullQare Holding GmbH plant, auf einer 1,6 Hektar großen Fläche 14 Betten zu bauen und reagiert damit auf die hohe Nachfrage in der Region. Der Standort wurde leicht verlegt, um den nahen Energiepark von RWE zu vermeiden. Wichtige Details sind:
- Der Entwickler cited eine "sehr hohe" Nachfrage nach Hospizpflege in der Region.
- Die Standortanpassung priorisiert die Entfernung zum geplanten Energiepark von RWE.
- Das Design wird ein einstöckiges Gebäude mit ausgedehnten Glasfassaden aufweisen.