VW revolutioniert Fahrzeuglogistik mit Nachhaltigkeit und Echtzeitdaten
Sebastian HuberVW revolutioniert Fahrzeuglogistik mit Nachhaltigkeit und Echtzeitdaten
Volkswagen hat Pläne vorgestellt, sein Fahrzeuglogistiknetzwerk mit stärkerem Fokus auf Nachhaltigkeit und Flexibilität auszubauen. Auf der diesjährigen Konferenz Automotive Logistics & Supply Chain Europe betonte das Unternehmen sein Engagement für umweltfreundlichere Transportlösungen. Die Veranstaltung fand vom 18. bis 20. März 2025 in Bonn statt.
Peter Höndlein, Geschäftsführer der Fahrzeuglogistik bei Volkswagen Group Logistics, erläuterte während der Konferenz die Strategie des Konzerns. Er unterstrich die Notwendigkeit einer widerstandsfähigen und anpassungsfähigen Lieferkette in Europa und darüber hinaus. Das Unternehmen setzt dabei auf vier zentrale Handlungsfelder: Flexibilität, Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz.
Volkswagen treibt im Rahmen seiner Elektrifizierungsstrategie den Umstieg auf batterieelektrische Lkw voran. Gleichzeitig plant das Unternehmen, einen größeren Teil der ausgehenden Logistik auf die Schiene zu verlagern – trotz der derzeitigen Kapazitätsengpässe. Wo möglich, sollen die Züge mit Ökostrom betrieben werden, um die Emissionen zu senken.
Um mit unvorhersehbaren Nachfrageschwankungen umzugehen, setzt Volkswagen auf Echtzeitdaten und Szenario-Planung. Dieser Ansatz hilft, Engpässe zu vermeiden und den Betrieb reibungslos aufrechtzuerhalten. Die ALSC Europe kehrt im nächsten Jahr nach Bonn zurück und ist vom 17. bis 19. März 2026 terminiert.
Mit der Neuausrichtung der Logistik strebt Volkswagen eine Balance zwischen Effizienz und ökologischer Verantwortung an. Durch den Ausbau des Schienentransports und den Einsatz elektrischer Fahrzeuge will das Unternehmen seinen CO₂-Fußabdruck verringern. Die Strategie soll das Unternehmen zudem auf künftige Nachfrageveränderungen und Herausforderungen in der Lieferkette vorbereiten.






