29 March 2026, 16:04

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Konsequenzen

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die Fahrräder fahren, mit Veranstaltungseinzelheiten im Text.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Konsequenzen

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen unter Alkoholeinfluss schwer verletzt

Bei zwei getrennten Alleinunfällen am Wochenende in Geldern haben sich zwei Pedelec-Fahrer schwer verletzt. Bei beiden Vorfällen scheint Alkohol eine Rolle gespielt zu haben. Die Polizei warnt daraufhin, dass Radfahren unter Alkoholeinfluss rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Der erste Unfall ereignete sich am Samstagabend, der zweite folgte am Sonntagnachmittag. Bei beiden Männern wurden nach auffälligen Anzeichen von Trunkenheit Blutproben entnommen.

Der erste Unfall passierte am 7. Februar 2026 gegen 23:30 Uhr. Ein 45-jähriger Mann aus Straelen wurde verletzt auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Am folgenden Tag verunglückte ein 41-jähriger Mann aus Geldern. Rettungskräfte entdeckten ihn gegen 15:40 Uhr auf dem Radweg in der Nähe von Am Mühlenwasser. Auch er erlitt schwere Verletzungen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Polizei bestätigte, dass beide Unfälle vermutlich auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Im Rahmen der Ermittlungen wurden Blutproben der Fahrer sichergestellt. Die Beamten betonten, dass für Radfahrer und Pedelec-Nutzer dieselben gesetzlichen Alkoholgrenzen gelten wie für Autofahrer.

Aktuelle Daten aus Nordrhein-Westfalen unterstreichen die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Fahrern vor, doch der Verkehrsbericht 2025 verzeichnete insgesamt 3.274 alkoholisierte Verkehrsunfälle. Radfahrer und Pedelec-Nutzer machten dabei 34 Prozent der Personenschäden aus, bei denen Alkohol eine Rolle spielte. Anfang dieses Jahres kollidierte ein betrunkener Pedelec-Fahrer in Dortmund mit Rennradfahrern, wobei eine Person schwer verletzt wurde. Ein weiterer Vorfall in Münster endete damit, dass ein Fahrer nach mutmaßlichem Alkoholkonsum stürzte und sich schwer verletzte.

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Beide Männer befinden sich nach ihren Unfällen weiterhin im Krankenhaus. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an; mögliche Strafen reichen von Geldbußen über Führerscheinentzug bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen. Die Behörden appellieren an alle Radfahrer, auf Alkohol vor dem Fahren zu verzichten, und weisen darauf hin, dass betrunkene Radfahrer rechtlich genauso behandelt werden wie alkoholisierte Autofahrer.

Quelle