22 Tonnen gefährlicher Sondermüll auf der A30 bei Westerkappeln gestoppt
Lara Keller22 Tonnen gefährlicher Sondermüll auf der A30 bei Westerkappeln gestoppt
Gefährlicher Transport gestoppt: 22 Tonnen Sondermüll auf der A30 bei Westerkappeln sichergestellt
Ein polnischer Sattelzug, der gefährliche Abfälle transportierte, wurde am Dienstag, dem 25. Februar 2025, von Behörden auf der Autobahn A30 in der Nähe von Westerkappeln angehalten. Im Fahrzeug befanden sich 22 Tonnen gefährliches Material, verteilt auf 80 Stahlfässer – viele davon in stark mitgenommenem Zustand.
Der Lkw wurde nach einer Kontrolle wegen mehrerer Sicherheitsverstöße aus dem Verkehr gezogen. Die 80 Stahlfässer, die jeweils gefährliche Abfälle enthielten, wiesen schwere Korrosionsschäden und strukturelle Schwächen auf. Einige behälter waren undicht, andere nicht ordnungsgemäß verschlossen. Zudem lösten sich die vorgeschriebenen Gefahrgutkennzeichnungen von den Behältern ab, was die Sicherheit zusätzlich beeinträchtigte.
Auch der Lkw selbst war für die Ladung ungeeignet. Die Fässer waren größtenteils ungesichert, und die Konstruktion des Fahrzeugs bot keinen ausreichenden Schutz. Daraufhin wurde dem 30-jährigen Fahrer untersagt, die Fahrt fortzusetzen.
Die Polizei begleitete den Sattelzug zu einer nahegelegenen Abfallbehandlungsanlage in Niedersachsen, wo das gefährliche Material vorläufig eingelagert wurde, um es später fachgerecht zu entsorgen. Gegen das Transportunternehmen wurden inzwischen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet; die zu erwartenden Bußgelder bewegen sich im drei- bis vierstelligen Bereich.
Der Vorfall wirft Fragen zum Transport gefährlicher Stoffe auf öffentlichen Straßen auf. Die Abfälle bleiben vorerst sicher in der Anlage verwahrt, während die Ermittlungen andauern. Für weitere Informationen steht die Polizei Münster unter der Telefonnummer +49 251 275-1010 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.






