Solinger Kirchenkreis berät über Zukunft, Finanzen und Schutz vor Gewalt
Marie WolfSolinger Kirchenkreis berät über Zukunft, Finanzen und Schutz vor Gewalt
Der Evangelische Kirchenkreis Solingen hält seine Synode am Freitag, den 7. Juni, und Samstag, den 8. Juni 2024 ab. Es handelt sich um die erste Zusammenkunft des neu gewählten Gremiums nach der Presbyteriumswahl im Februar. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die finanzielle Zukunft der Kirche, die langfristige Planung sowie die Reaktionen auf eine Studie zu sexualisierter Gewalt.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 18:00 Uhr mit einem Gottesdienst, dem sich die offiziellen Verhandlungen anschließen. Später am Abend nehmen die Delegierten an einem Gedankenexperiment teil, das darauf abzielt, den Fokus auf den Kernauftrag der Kirche zurückzulenken.
Am Samstag werden die Sitzungen um 8:30 Uhr mit einer Andacht fortgesetzt. Auf der Tagesordnung stehen konkrete Beschlüsse zur Zukunftsstrategie „Klingenkirche 2030“, die vorsieht, ab 2030 drei diakonische Stellen zu finanzieren. Zudem wird die finanzielle Stabilität thematisiert, da die Kirche mit sinkenden Kirchensteuereinnahmen und Haushaltsdruck konfrontiert ist.
Drei Delegierte werden gewählt, um den Solinger Kirchenkreis auf der Landessynode zu vertreten. Darüber hinaus setzt sich die Versammlung mit der ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt auseinander und entscheidet über weitere Schritte zur Umsetzung und Rechenschaftspflicht.
Bis zum Ende der zweitägigen Beratungen strebt die Synode klare Weichenstellungen in den Bereichen Finanzmanagement, langfristige Personalplanung und Schutzkonzepte an. Die Ergebnisse werden die Herangehensweise der Kirche an interne Reformen und die Gemeinschaftsarbeit in den kommenden Jahren prägen.






