Aluminium 2024 in Düsseldorf: Innovationen und Zukunftsdebatten prägen die Branche
Marie WolfAluminium 2024 in Düsseldorf: Innovationen und Zukunftsdebatten prägen die Branche
Aluminium 2024 endet in Düsseldorf nach vier Tagen voller Diskussionen und Innovationen
Die vom 5. bis 8. Oktober stattfindende Fachmesse brachte Branchenführer, Aussteller und Besucher aus aller Welt zusammen. Die Veranstalter bezeichneten sie als Schlüsselevent für die Zukunft des Aluminiums auf den globalen Märkten.
In diesem Jahr lockte die Messe 20.904 Besucher aus 99 Ländern sowie 819 Aussteller und Partner aus 50 Nationen an. Trotz anhaltender Marktchancen herrschte eine optimistische Stimmung, da viele die treibende Rolle von Aluminium für den Fortschritt in verschiedenen Industrien betonten.
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck unterstrich die Bedeutung des Metalls für Deutschland und Europa. Seine Aussagen wurden von Rob van Gils, Präsident von Aluminium Deutschland e. V., unterstützt, der sich zuversichtlich über die Zukunftsaussichten der Branche äußerte – vorausgesetzt, die richtigen politischen Rahmenbedingungen seien gegeben.
Paul Voss, Generaldirektor von European Aluminium, forderte eine stärkere EU-Industriepolitik, um Innovation und Dekarbonisierung voranzutreiben. Gleichzeitig räumte Michael Schaefer, Executive Vice President bei der SMS Group, ein, dass das globale Krisenumfeld das Wachstum gebremst habe, prognostizierte jedoch eine Erholung in den kommenden Jahren.
Die Veranstaltung festigte den Status von Aluminium als unverzichtbaren Werkstoff für Industrien weltweit. Mit hoher Besucherzahl und reger Beteiligung diente die Aluminium 2024 sowohl als Diskussionsplattform als auch als Inspirationsquelle. Nun blicken Branchenvertreter auf politische Weichenstellungen und Marktbedingungen, um das künftige Wachstum zu sichern.






