02 April 2026, 10:04

Arbeitslosigkeit in Siegen-Wittgenstein und Olpe sinkt – doch bleibt sie hoch wie seit Jahren nicht

Liniengraph, der die Trends der insgesamt arbeitslosen Personen, Stellenangebote und Kündigungen im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Arbeitslosigkeit in Siegen-Wittgenstein und Olpe sinkt – doch bleibt sie hoch wie seit Jahren nicht

Arbeitslosenzahlen in Siegen-Wittgenstein und Olpe zeigen gemischte Entwicklungen im vergangenen Jahr

Im September 2025 sank die Arbeitslosigkeit in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe um 3,5 Prozent – doch blieb sie auf dem höchsten Stand seit einem Jahrzehnt. Bis März 2026 hatte sich die Arbeitslosenquote in beiden Regionen jedoch weiter verringert.

Im September 2025 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in Siegen-Wittgenstein und Olpe um 474 auf insgesamt 13.094. Dies entsprach einem Rückgang um 3,5 Prozent, doch die Arbeitslosigkeit lag weiterhin auf dem höchsten Niveau der letzten zehn Jahre. Im selben Zeitraum fanden 181 junge Menschen eine Lehrstelle oder einen Job, was als positives Signal für den Arbeitsmarkt gewertet werden kann.

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Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ging hingegen um 49 auf 2.671 zurück. Dennoch sank die Arbeitslosenquote in beiden Kreisen um 0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent.

Bis März 2026 besserte sich die Lage weiter: In Siegen-Wittgenstein fiel die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent. Im Kreis Olpe war der Rückgang noch deutlicher – hier sank die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Diese Zahlen gehen aus den Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Stephanie Krömer, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Siegen, zeigte sich trotz anhaltender Herausforderungen optimistisch über die Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Die aktuellen Daten deuten auf einen allmählichen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Siegen-Wittgenstein und Olpe hin. Zwar liegt die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu früheren Jahren weiterhin auf hohem Niveau, doch der abwärtsgerichtete Trend lässt auf eine vorsichtige Besserung schließen. Auch die Zahl der jungen Menschen, die in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden konnten, sendet positive Signale für die regionale Wirtschaft.

Quelle