15 May 2026, 10:05

BCS fordert Amtszeitbegrenzung und mehr Transparenz in Solingens Kommunalpolitik

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Straßenlaternen mit Flaggen, einem Schild, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

BCS fordert Amtszeitbegrenzung und mehr Transparenz in Solingens Kommunalpolitik

Bürgergemeinschaft Solingen (BCS) fordert grundlegende Reformen der Kommunalpolitik in Nordrhein-Westfalen

Die Bürgergemeinschaft Solingen (BCS) hat weitreichende Änderungen in der lokalen Verwaltungspraxis von Nordrhein-Westfalen angemahnt. Die Initiative setzt sich für strengere Amtszeitbegrenzungen von (Ober-)Bürgermeister:innen sowie die Wiedereinführung eines Transparenzausschusses ein. Mit ihren Vorschlägen will die Gruppe der undurchsichtigen politischen Entscheidungsfindung und fragwürdigen Finanzpraktiken in Solingen entgegenwirken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die BCS verlangt von der Landesregierung eine Anpassung der Gemeindeordnung, die (Ober-)Bürgermeister:innen auf maximal zwei Amtszeiten beschränkt. Nach Ansicht der Initiative sei eine einmalige Wiederwahl vertretbar, weitere Amtszeiten begünstigten jedoch intransparente Absprachen und untergrüben das Vertrauen der Bevölkerung. Zweitamtsinhaber:innen neigten dazu, den Machterhalt über Offenheit zu stellen – was die demokratische Kontrolle schwäche.

Zudem fordert die Organisation die sofortige Wiedereinsetzung des 2014 aufgelösten Ausschusses für „Bürgerbeteiligung und Transparenz“. Ein solches Gremium könnte etwa die umstrittene Spende von 19.000 Euro an den lokalen SPD-Verband aufklären. Die BCS betont, dass mehr Transparenz in Verwaltung und Politik unverzichtbar für das Gemeinwohl der Stadt sei.

Als einzige unabhängige und gemäßigtere Stimme Solingens gibt sich die BCS überzeugt, dass ihre Forderungen auf gesundem Menschenverstand beruhen. Im Fokus stehen die Eindämmung von Lobbyeinfluss und die Sicherstellung, dass Entscheidungen im öffentlichen Interesse getroffen werden.

Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre die Amtszeit von Bürgermeister:innen auf zwei Legislaturperioden begrenzt, und ein Ausschuss würde die Kontrolle über Parteispenden wiederaufnehmen. Die BCS argumentiert, dass solche Maßnahmen die Geheimniskrämerei beenden und das Vertrauen in die Kommunalpolitik stärken würden. Nun wartet die Gruppe auf Stellungnahmen von Stadtrat und Landesbehörden.

Quelle