Bergisch Gladbach kauft Grundstück an der Sander Straße für zukünftige Projekte
Emil SchmittBergisch Gladbach kauft Grundstück an der Sander Straße für zukünftige Projekte
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Grundstück an der Sander Straße 37–47 erworben. Die Abrissarbeiten laufen bereits, wobei der Verkäufer die Räumung auf Basis öffentlich-rechtlicher Genehmigungen durchführt. Der Kauf markiert den ersten Schritt für mögliche künftige Planungen in dem Gebiet.
Der Eigentumsübergang wurde erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises abgeschlossen. Sämtliche Rechte und Pflichten liegen nun bei der Stadt. Die Bezahlung erfolgte jedoch erst, nachdem der Verkäufer ein geräumtes und kontaminationsfreies Gelände übergeben hatte.
Vor Beginn der Arbeiten wurden ein geotechnisches Gutachten und ein Abrisskonzept erstellt. Fachfirmen begleiten den Prozess, bewerten neue Erkenntnisse während der Abrissarbeiten und achten besonders auf die Hangstabilität sowie den Schutz angrenzender Grundstücke.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Umfeld kaum verändert. Aus öffentlichen Unterlagen geht hervor, dass zwischen 2016 und 2026 in der Nähe der Sander Straße 37–47 keine größeren Neubauten entstanden sind. An bestehenden Wohngebäuden im Stadtteil Refrath wurden lediglich kleinere Sanierungen vorgenommen, größere Vorhaben gab es nicht.
Die Stadt prüft nun Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände. Eine Option ist der Bau einer Grundschule. Die Verantwortlichen haben zugesichert, die Anwohner über den Planungsfortschritt zu informieren und Gelegenheiten zur Bürgerbeteiligung zu schaffen.
Die Abrissarbeiten schreiten unter strenger Aufsicht voran. Nach ihrem Abschluss wird die Stadt über die weiteren Schritte für das Grundstück entscheiden. Öffentliche Konsultationen sollen folgen, sobald die Planungen konkreter werden.






