Bezirksschützenfest in Clöth-Vennheide: Neue Könige und starke Gemeinschaft
Sebastian HuberBezirksschützenfest in Clöth-Vennheide: Neue Könige und starke Gemeinschaft
Schützenfest in Clöth-Vennheide: Siege, Ehrungen und Gemeinschaftsgeist
Das diesjährige Bezirksschützenfest in Clöth-Vennheide war geprägt von einer Reihe von Siegen und Auszeichnungen. Schützen aus der gesamten Region traten in verschiedenen Disziplinen an, wobei sich sowohl in den Jugend- als auch in den Erwachsenenklassen herausragende Leistungen zeigten. Unter den Gewinnern waren sowohl neue Titelträger als auch langjährige Mitglieder, die für ihr Engagement gewürdigt wurden.
Matthias Wolf, ein 27-jähriger Wirtschaftsprüfer aus Niederheide, sicherte sich den Hauptpreis, indem er den hölzernen Vogel mit seinem 94. Schuss traf. Damit errang er den Titel König von Niederheide. Daniela Kempen aus Anrath wurde zur Bezirksschützenkönigin gekrönt.
In der Jugendklasse setzte sich Leon Gaudian, ebenfalls aus Anrath, mit seinem 188. Schuss durch und belegte den ersten Platz. Zino Schumacher, ebenfalls aus Anrath, wurde Jungschützenprinz, nachdem er den Wettbewerb der Jungschützen gewonnen hatte. Sophie Roebers aus Niederheide sicherte sich im Leichtgewehr-Wettbewerb den Titel Kinderkönigin.
Herbert Schäfer aus Lank-Latum wurde als Schütze des Jahres 2025 ausgezeichnet – eine Würdigung für seine anonyme finanzielle Unterstützung lokaler Gemeinschaftsprojekte. Zudem wurde Marcus Herold, Präsident der ausrichtenden Gilde, mit dem Anno-Santo-Kreuz geehrt, das er für eine Pilgerreise nach Rom erhielt.
Als Vertreter ihrer jeweiligen Gilden standen Tom Waldor, König von Ossum-Bösinghoven, für die Meerbuscher Schützen auf dem Platz, während Peter Schmidt und Fabian Tichelkamp aus Oppum die Krefelder Schützengilden vertraten.
Der Wettbewerb unterstrich nicht nur das Können der Schützen, sondern auch den Zusammenhalt in der Region. Titelträger wie Matthias Wolf, Leon Gaudian und Sophie Roebers werden ihre Würden ein Jahr lang tragen. Gleichzeitig wurden auch diejenigen gewürdigt, die sich abseits des Schießstandes engagieren – ein Beweis für die tief verwurzelte Tradition und ihre Bedeutung für die lokale Gemeinschaft.






