18 April 2026, 08:04

Bottrops Klärwerk wird für 45 Millionen Euro bei laufendem Betrieb saniert

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf dem Dach eines Gebäudes an einer Kläranlage, umgeben von Geländern, mit Fahrzeugen auf der Straße und Bäumen/Gebäuden im Hintergrund.

Bottrops Klärwerk wird für 45 Millionen Euro bei laufendem Betrieb saniert

Die Emschergenossenschaft hat mit der umfassenden Sanierung des Klärwerks in Bottrop begonnen. Das 45-Millionen-Euro-Projekt sieht die Modernisierung veralteter Anlagen vor – und das bei vollem Betrieb der Anlage. Die Arbeiten werden in neun separaten Abschnitten durchgeführt, um Beeinträchtigungen zu vermeiden.

In den ersten drei Phasen liegt der Fokus auf den Hauptzulaufkanälen. Für die Dauer der Umbaumaßnahmen wurde ein temporäres Pumpsystem eingerichtet, das das Abwasser während dieser Zeit bewältigt. Ab der vierten Phase wird die provisorische Pumpanlage nicht mehr benötigt.

Alte Schlammräumer und Antriebssysteme werden ausgetauscht, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Auch die Nachklärbecken erhalten ein Upgrade: Größere Einlauföffnungen und neue Leitbleche sollen die Effizienz steigern und die Reinigungsstandards erfüllen.

Zudem wird ein neues Kanalbelüftungssystem installiert, das für eine gleichmäßigere Luftverteilung sorgt. Darüber hinaus werden die Klärwasserkanäle abgedeckt, um das Algenwachstum zu reduzieren. Während der gesamten Bauphase dürfen höchstens vier Becken gleichzeitig außer Betrieb genommen werden, um eine ordnungsgemäße Abwasserbehandlung sicherzustellen.

Die Sanierung modernisiert zentrale Bereiche des Bottroper Klärwerks und stellt gleichzeitig die Einhaltung aller Vorschriften sicher. Die 45-Millionen-Investition soll die Lebensdauer der Anlage verlängern und ihre Leistung verbessern. Sämtliche Arbeiten laufen nach Plan – ohne Unterbrechung des täglichen Betriebs.

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