10 June 2026, 10:02

Bundesdruckerei präsentiert revolutionären Mini-Geldschein "Stella" aus nachhaltigem Kunststoff

Bargeld im Kreditkartenformat: So stellt sich die Bundesdruckerei die Banknote der Zukunft vor

Bundesdruckerei präsentiert revolutionären Mini-Geldschein "Stella" aus nachhaltigem Kunststoff

Die Bundesdruckerei, das Bundesdruckamt Deutschlands, hat einen neuen Konzept-Geldschein namens Stella vorgestellt. Die Entwürfe wurden auf der Banknote Conference in Washington präsentiert. Ziel ist es, Bargeld zu modernisieren und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern.

Die Bundesdruckerei plant, die Banknote auf die Größe einer Kreditkarte zu verkleinern. Dadurch ließen sich Materialverbrauch, Produktionszeit und Energieeinsatz reduzieren. Zudem ist Stella für den Druck auf einem Polymersubstrat aus nachwachsenden, nicht-fossilen Rohstoffen konzipiert.

Der Entwurf knüpft an Ignis an, ein früheres Design, das 2024 mit dem IACA Award ausgezeichnet wurde. Stella selbst ist nun für den Excellence in Currency Award 2026 der International Association of Currency Affairs (IACA) nominiert.

Elisabeth Limbacher, Leiterin des Bereichs Sicherheitdruck bei der Bundesdruckerei, betont, dass Bargeld auch künftig eine zentrale Rolle im Zahlungsverkehr spielen werde. Ihre Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Kartenzahlungen in Deutschland zunehmen und mittlerweile 48,1 Prozent der Einzelhandelsumsätze ausmachen. Dennoch wird noch 50,5 Prozent der Transaktionen in bar abgewickelt – doch Verbraucherschützer warnen vor einer sinkenden Akzeptanz von Bargeld.

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Das Stella-Konzept unterstreicht die Bestrebungen, Banknoten effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Nominierung für den Preis 2026 zeigt das Potenzial der Innovation im Währungssektor. Gleichzeitig bleibt die Debatte über die Zukunft des Bargelds im deutschen Einzelhandel weiter aktuell.

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