09 May 2026, 02:03

Dagmar Becker verlässt Solingens Dezernat nach zehn prägenden Jahren

Alte detaillierte Karte von Zoffingen, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude, Bäume und Text auf altem Papier.

Dagmar Becker verlässt Solingens Dezernat nach zehn prägenden Jahren

Dagmar Becker, die städtische Dezernentin der Grünen für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration, hat nach zehn Jahren im Amt offiziell ihren Rücktritt erklärt. Ihr Abschied markiert das Ende eines Jahrzehnts, das in Solingen von großen Investitionen und wegweisenden Projekten geprägt war.

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Unter Beckers Führung flossen über 600 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Bildungsinfrastruktur. In ihrer Amtszeit wurden zudem zentrale Sanierungen abgeschlossen, darunter das Theater Solingen, das Ittertal und die Klingenhalle sowie zahlreiche kulturelle und sportliche Einrichtungen.

Sie setzte sich besonders für den Ausbau von Jugendzentren wie dem Rollhaus und den Monkeys ein und trieb die Errichtung des Vogelsang-Freibads für den Freizeit- und Familiensport voran. Ihre Bemühungen im Bereich der frühkindlichen Bildung werden sich im kommenden Jahr auszahlen, wenn in ganz Solingen ein flächendeckendes Betreuungsangebot für Kitas zur Verfügung stehen soll.

Über die Infrastruktur hinaus war Becker für ihr Engagement für Gleichberechtigung und die Förderung von Frauen in der Stadtverwaltung bekannt. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, bereitete sie ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, persönlich auf die Übernahme vor.

Ruth Fischer-Bieniek und Leon Krock, die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Stadtrat, würdigten ihren Abschied als einen „Abschied in schwierigen Zeiten“. Beckers Amtszeit fiel in eine Phase finanzieller Herausforderungen, doch ihr Dezernat konnte stets eine starke Erfolgsbilanz vorweisen.

Mit Beckers Ausscheiden endet ein bedeutendes Kapitel der kommunalen Führung in Solingen. Ihre Nachfolgerin übernimmt nun ein Dezernat, das für erfolgreiche Projekte und langfristige Planung steht. Die Bildungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen der Stadt bleiben als bleibendes Erbe ihrer zehnjährigen Amtszeit erhalten.

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