Drei digitale Lernwerkstätten stärken Medienkompetenz im Rheinisch-Bergischen Kreis
Emil SchmittDrei digitale Lernwerkstätten stärken Medienkompetenz im Rheinisch-Bergischen Kreis
Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei neue Digitale Lernwerkstätten eröffnet worden. Die Einrichtungen sollen die digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern stärken und sie auf die Anforderungen moderner Arbeitswelten vorbereiten. Das Projekt stößt bereits jetzt auf starke Unterstützung bei lokalen Verantwortlichen und Bildungsexpertinnen und -experten.
Die Initiative ist Teil einer umfassenden Strategie, um digitales Lernen an Schulen zu verankern. Angesprochen werden Schüler aller Altersstufen – von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule –, darunter auch Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Die Lernwerkstätten bieten Ausstattungen für Audio- und Videoproduktion, Robotik, Programmierung sowie Virtual-Reality-Erlebnisse.
Die ersten drei Standorte sind bereits in Betrieb. Zwei davon befinden sich in Schulen – im Cyriax-Schulzentrum in Overath und am Gymnasium Wermelskirchen –, der dritte ist am Bildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land angesiedelt. Ein vierter Standort an der Gesamtschule Wermelskirchen Nord soll in Kürze folgen.
Finanziert wird das Vorhaben aus dem Programm DigitalPakt Schule des Landes Nordrhein-Westfalen. Verantwortet wird das Projekt vom Amt für Bildung und Integration des Kreises in Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Kreishandwerkerschaft. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Schulleitungen begrüßen die Initiative als wichtigen Impuls für die Region und die Bildungschancen der Jugendlichen.
Die neuen Lernwerkstätten sollen Schülerinnen und Schülern helfen, kreative Problemlösungsfähigkeiten und technische Fertigkeiten zu entwickeln. Durch praxisnahes digitales Lernen will die Initiative Schlüsselqualifikationen für zukünftige Berufe vermitteln. Schulen und lokale Behörden arbeiten nun daran, das Angebot flächendeckend im Kreis auszubauen.






