09 May 2026, 14:08

Drei Ruhrgebietsstädte starten gemeinsame Wärmewende bis 2026

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Drei Ruhrgebietsstädte starten gemeinsame Wärmewende bis 2026

Drei Städte in Nordrhein-Westfalen bündeln ihre Kräfte, um Deutschlands neue Energiestandards zu erfüllen. Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck arbeiten gemeinsam mit der Beratungsfirma Con-Energy Consult an einem gemeinsamen Wärmewendeplan. Ziel ist es, bis zur Frist 2026 ein nachhaltiges System aufzubauen, das erneuerbare Energien mit Abwärme kombiniert.

Das Projekt startete nach Abschluss eines Ausschreibungsverfahrens für die Wärmeplanung in den drei Städten. Con-Energy Consult wird zunächst die aktuelle Energiesituation in jedem Gebiet analysieren. Nach dieser Bestandsaufnahme entwickelt das Unternehmen eine Strategie für die Umsetzung.

Alle drei Städte verfügen bereits über grenzüberschreitende Versorgungsnetze, was die Zusammenarbeit zu einer naheliegenden Lösung macht. Kai Thiemann, Vertreter der Stadt Gelsenkirchen, betonte die Bedeutung der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den gesamten Prozess. Juliane Hausknecht von Con-Energy Consult versicherte der Öffentlichkeit, dass wichtige Meilensteine transparent kommuniziert werden.

Dr. Klaus Rammert-Bentlage, der das Projekt für Bottrop leitet, strebt an, die Kosten für die Steuerzahler überschaubar zu halten. Jürgen Harks, Sprecher für Gladbeck, setzte sich das Ziel, die Pläne für alle Kommunen bis Anfang 2026 finalisiert zu haben. Die Initiative entspricht der bundesweiten Vorgabe, dass große deutsche Städte ihre Wärmewendepläne bis Mitte 2026 vorlegen müssen.

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Die Partnerschaft zwischen Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck schafft eine einheitliche Energiestrategie. Durch die Bündelung von Ressourcen und Fachwissen wollen die Städte die Frist 2026 effizient einhalten. Der fertige Plan wird sich auf Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und Bürgerbeteiligung konzentrieren.

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