05 April 2026, 00:08

Düsseldorfer Zoll schlägt zu: 229 Strafverfahren in den Sommerferien

Logo der U.S. Zoll- und Grenzschutzbehörde Handel: ein blauer Kreis mit einem weißen Stern, einer weißen Taube mit ausgebreiteten Flügeln und dem Text "U.S." darüber.

Düsseldorfer Zoll schlägt zu: 229 Strafverfahren in den Sommerferien

Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen gingen während der Sommerferien gegen illegale Waren vor. Sie leiteten 229 Strafverfahren und 38 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Verstöße reichten von nicht deklariertem Bargeld über verbotene Waffen bis hin zu unversteuerten Luxusgütern.

Insgesamt betrafen 174 Fälle Reisende, die versucht hatten, Steuern auf nicht angemeldete Waren zu umgehen. Die Beamten beschlagnahmten 411.000 nicht registrierte Zigaretten, 153 Kilogramm losen Tabak und 10 Liter Alkohol. Viele hatten versucht, Luxusartikel ohne die fälligen Abgaben einzuführen.

Weitere 35 Fälle drehten sich um den illegalen Import von Medikamenten. Zwar liegen keine genauen Zahlen für alle deutschen Flughäfen vor, doch allein in Düsseldorf häufte sich eine beträchtliche Anzahl von Verstößen. Bei 20 Vorfällen wurden zudem verbotene Waffen durch den Flughafen geschmuggelt.

Auffällig waren auch Verstöße gegen die Bargeldregeln: In 30 Fällen hatten Reisende Geldbeträge nicht deklariert. Die Gesamt-summe des nicht angemeldeten Bargelds belief sich auf 515.000 Euro. Der Zoll sicherte sich rund 40.000 Euro als Sicherheit für die zu erwartenden Strafen.

Verstöße gegen den Artenschutz waren selten – nur zwei Fälle wurden registriert. Beide betrafen Korallensteine, die später an das Bundesamt für Naturschutz übergeben wurden.

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Michael Walk, Sprecher des Düsseldorfer Hauptzollamts, gab Einzelheiten zu den Feststellungen bekannt. Er bestätigte die Bandbreite der Delikte, nannte jedoch keine weiteren Details zu den beschlagnahmten Gegenständen über die gemeldeten Zahlen hinaus.

Die Sommeraktion am Düsseldorfer Flughafen führte zu Geldstrafen, Beschlagnahmungen und laufenden Ermittlungen. Die Zollbehörden zogen nicht deklariertes Bargeld, unversteuerte Waren und verbotene Gegenstände ein. Die Fälle werden nun über die rechtlichen und verwaltungstechnischen Instanzen weiterverfolgt.

Quelle