05 April 2026, 10:04

Tag des offenen Denkmals 2023: Euskirchen feiert kulturelle Schätze und verborgene Geschichten

Ein buntes Stadtplan mit verschiedenen Attraktionen wie Bäumen, Gebäuden, Menschen, Booten und Paragliding, begleitet von beschreibendem Text.

Tag des offenen Denkmals 2023: Euskirchen feiert kulturelle Schätze und verborgene Geschichten

Tag des offenen Denkmals: Deutschlands kulturelles Erbe zum Anfassen

Am zweiten Sonntag im September fand wieder der jährliche Tag des offenen Denkmals statt. Bei der bundesweiten Aktion konnten Besucherinnen und Besucher kostenlos historische Stätten, Gebäude und Kulturdenkmäler erkunden. Allein in Euskirchen nutzten rund 1.200 Interessierte die Gelegenheit, lokale Sehenswürdigkeiten und verborgene Schätze zu entdecken.

Im preußischen Lokomotivschuppen an der Oststraße durften Familien auf alte Züge klettern und die "Dachraupe" begutachten – ein spezielles Schienenfahrzeug. Während Kinder auf Spielplätzen und an Mitmachstationen Spaß hatten, informierten sich Erwachsene über die Eisenbahngeschichte.

Die evangelische Kirche an der Kölner Straße öffnete ihren Turm und bot einen Panoramablick über die Stadt. Gleich in der Nähe präsentierte das CASINO-Gebäude seine frisch restaurierte hölzerne Treppenanlage und die gewölbten Keller – architektonische Details, die sonst meist verborgen bleiben.

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An der Frauenberger Straße standen bei Führungen über den historischen Friedhof das Thema "Krieg und Frieden" im Mittelpunkt. Im Café Paradies konnten sich die Gäste nach ihren Erkundungen bei Kaffee und Kuchen ausruhen.

Die Ausgabe 2023 umfasste allein in Sachsen rund 700 Kulturdenkmäler, darunter die Ausstellung "Fadenwerk" im Weisbachschen Haus in Plauen. Die Organisatoren haben bereits den nächsten Tag des offenen Denkmals für Sonntag, den 13. September 2026, angekündigt.

Die Veranstaltung ermöglichte seltenen Zugang zu Gebäuden und Geschichten, die sonst oft der Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Mit tausenden Besuchern in Euskirchen und hunderten beteiligten Standorten im ganzen Land unterstrich sie den Reichtum des deutschen Kulturerbes. Die Vorbereitungen für 2026 laufen bereits – und versprechen neue Chancen, Geschichte hautnah zu erleben.

Quelle