02 April 2026, 16:04

Erzbistum Köln mit stabilem Haushalt und Reformplänen bis 2030

Kirche mit einem Metallzaun, einem Schild mit der Aufschrift "Evangelische Mission", umgeben von Bäumen, Pflanzen und einem benachbarten Haus unter einem bewölkten Himmel.

Erzbistum Köln mit stabilem Haushalt und Reformplänen bis 2030

Erzbistum Köln meldet solide Finanzlage für 2024 – Kirchensteuern steigen um 1,7 %

Das Erzbistum Köln verzeichnet für das Jahr 2024 eine stabile finanzielle Situation: Die Einnahmen aus der Kirchensteuer stiegen um 1,7 %, und es wurde ein Überschuss von 13,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Wirtschaftsexperte Gordon Sobbeck bewertet die finanzielle Perspektive als solide und betont, dass sie durch einen langfristigen Rahmenplan bis 2030 abgesichert sei.

Gleichzeitig treibt das Erzbistum strukturelle Reformen voran, um die Effizienz zu steigern. Ein zentrales Vorhaben ist das Projekt "Serviceangebote für pastorale Einheiten" (SAPE), das die lokale Verwaltung vereinfachen soll. Auch die Finanzprozesse in den Pfarrgemeinden werden straffer organisiert, wobei Verwaltungsleitungen eine stärkere Rolle erhalten.

Neben der finanziellen Planung reduziert das Erzbistum seinen Immobilienbestand: In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl der Gebäude um 25 % verringert werden. Dennoch bleiben Mission, karitative Arbeit und seelsorgerische Aufgaben die zentralen Schwerpunkte der Haushaltsplanung.

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Seit 2022 nutzt das Erzbistum die "Katholino" als neuen Träger für die Kindergarten-Trägerschaft in seinen Gemeinden. Bisher liegen jedoch keine öffentlichen Berichte über Auswirkungen auf die Betreuungsqualität oder die Kosten durch diesen Wechsel vor.

Wirtschaftsexperte Gordon Sobbeck unterstrich die Zuverlässigkeit des wirtschaftlichen Rahmenplans des Erzbistums. Dieser biete langfristige finanzielle Sicherheit und sorge für Stabilität bei künftigen Projekten.

Mit einem Überschuss von 13,2 Millionen Euro und einer klaren Strategie bis 2030 verfügt das Erzbistum Köln über eine sichere finanzielle Grundlage. Der Fokus auf Effizienzsteigerung, schlanke Strukturen und die Kernaufgaben der Seelsorge wird die Arbeit in den kommenden Jahren prägen. Die Reformen zielen darauf ab, Kosteneffizienz mit dem fortgesetzten Dienst an der Gemeinschaft in Einklang zu bringen.

Quelle