Evangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an
Sebastian HuberEvangeline Lilly greift Disney nach Marvel-Entlassungen scharf an
Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp in den Marvel-Filmen, hat sich nach jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios gegen Disney ausgesprochen. Die Schauspielerin, die im Juni 2024 ihren Rückzug vom Schauspiel verkündete, kritisierte das Unternehmen scharf dafür, 1.000 Arbeitsplätze abzubauen, während es gleichzeitig von der Arbeit seiner Mitarbeiter profitiere.
Lilly richtete sich gegen Disneys Entscheidung, 1.000 Beschäftigte zu entlassen – viele von ihnen hätten maßgeblich zu dem beigetragen, was sie als die "glorreichen Tage von Marvel" bezeichnete. Sie argumentierte, der Konzern verdanke seinen Erfolg den Künstlern und Angestellten, die nun vor der Arbeitslosigkeit stünden. In ihren Äußerungen wies sie zudem auf die Besorgnis hin, dass künstliche Intelligenz menschlich geschaffene Kunst ohne angemessene Bezahlung nutze.
Die ehemalige Schauspielerin zeigte sich solidarisch mit den Betroffenen und hinterfragte, warum Disney nicht mehr tue, um die Menschen hinter seinen lukrativsten Franchises zu unterstützen. Mittlerweile hat sie kalifornische Abgeordnete aufgefordert, tätig zu werden, und drängt auf stärkere Schutzmaßnahmen für kreative Berufsgruppen in der Branche.
Lillys Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Disney zunehmend für seinen Umgang mit Mitarbeitern in der Kritik steht. Die Entlassungswelle hat in der Branche viele verunsichert zurückgelassen. Ihre Forderungen nach gesetzlichen Änderungen könnten den Druck auf die Politik erhöhen, sich mit der Frage fairer Vergütung im Zeitalter der KI auseinanderzusetzen.






