08 May 2026, 18:05

Fachveranstaltung zeigt: Gewaltprävention am Arbeitsplatz braucht klare Konzepte und Zusammenarbeit

Balkendiagramm, das die Anzahl und Rate von tödlichen Arbeitsunfällen nach Branche im Jahr 2010 zeigt.

Fachveranstaltung zeigt: Gewaltprävention am Arbeitsplatz braucht klare Konzepte und Zusammenarbeit

Online-Veranstaltung zu Gewaltprävention am Arbeitsplatz am 24. März 2025

Am Montag, dem 24. März 2025, fand eine digitale Fachveranstaltung zum Thema Gewaltprävention in der Arbeitswelt statt. Organisiert vom Netzwerk #SicherAmArbeitsplatz bot die „SAFE HOUR“-Sitzung Expert:innen eine Plattform, um praktische Strategien und aktuelle Herausforderungen beim Schutz von Beschäftigten vor Gewalt zu diskutieren.

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Die unter dem Titel „Gewaltschutzmaßnahmen umsetzen: Konzepte entwickeln“ stattfindende Veranstaltung versammelte ein Fachgremium mit Anika Braun, Maximilian Faßbender, Dirk Kursim und Eva Aich, die ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zur Verhinderung von Arbeitsplatzgewalt teilten. Durch die Diskussion führte Sandra Simon von der Ruhr Security Cooperation.

Im Mittelpunkt standen die Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten, die Einbindung von Interessengruppen sowie die praktische Umsetzung präventiver Maßnahmen. Die Teilnehmenden betonten die Notwendigkeit von Zusammenarbeit und dem Lernen aus konkreten Praxisbeispielen. Wiederholt wurde auf die rechtliche und ethische Pflicht von Arbeitgebern hingewiesen, Mitarbeiter:innen durch Gefährdungsbeurteilungen und Risikoanalysen zu schützen.

Das Netzwerk #SicherAmArbeitsplatz kündigte an, die „SAFE HOUR“-Reihe fortzuführen. Termine für kommende Veranstaltungen sind auf der Website einsehbar. Bei Rückfragen steht die Koordinierungsstelle unter der Telefonnummer 49 251 275 1125, per E-Mail an [email protected] oder über www.safeatwork.nrw zur Verfügung.

Die Veranstaltung unterstrich, dass Gewaltprävention ein zentraler Bestandteil des Arbeitsschutzes sein muss. Arbeitgeber wurden daran erinnert, ihrer Verpflichtung nachzukommen, Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Vertiefende Diskussionen werden in den folgenden Ausgaben der „SAFE HOUR“-Reihe stattfinden.

Quelle