Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel plant neues Einsatzzentrum trotz Rekord-Einsatzzahlen
Sebastian HuberFreiwillige Feuerwehr Sprockhövel plant neues Einsatzzentrum trotz Rekord-Einsatzzahlen
Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel zieht Bilanz: Wachsender Einsatzbedarf und Pläne für neues Einsatzzentrum
Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Dabei wurden die steigenden Anforderungen an den Verband, aktuelle Erfolge sowie die Pläne für ein neues Einsatzzentrum vorgestellt. Gleichzeitig würdigte man langjährige Mitglieder für ihr Engagement.
Bürgermeisterin Sabine Noll dankte den Feuerwehrleuten und ihren Familien für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie kündigte an, dass in Kürze ein Notartermin für das Grundstück des geplanten neuen Feuerwehrhauses stattfinden werde. Mario Rosenkranz, stellvertretender Wehrführer, schloss sich ihrem Dank an und berichtete über die Fortschritte beim Bau des künftigen Einsatzzentrums.
Markus Neuhaus, Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes, thematisierte in seinem Beitrag globale Krisen und betonte die Bedeutung einer Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes. Seine Worte unterstrichen, wie entscheidend Vorsorge in einer zunehmend unberechenbaren Welt ist.
Die Wehr bleibt rein ehrenamtlich organisiert und zählt aktuell 215 aktive Mitglieder – darunter 18 Frauen –, die im Jahr 2024 zu 365 Einsätzen ausrückten. Die Gesamtzahl der Ausbildungsstunden lag 2024 bei etwa 2.100 Stunden, was in etwa 260 vollen Arbeitstagen entspricht. Eine kürzlich vom Regierungsbezirk erteilte Ausnahmegenehmigung bestätigt, dass die personelle Stärke der Wehr den Bedarf an hauptamtlichem Personal überflüssig macht.
Auch die Nachwuchsarbeit zeigt Erfolge: 64 Jugendliche engagieren sich in der Kinder- und Jugendfeuerwehr, weitere 30 Kinder stehen auf der Warteliste. Der Verband legt Wert auf Offenheit und Integration – unabhängig von Herkunft oder Hintergrund werden neue Mitglieder willkommen geheißen, und die Aufgaben werden individuell an Stärken und Möglichkeiten angepasst.
Besondere Anerkennung erhielten langjährige Feuerwehrangehörige wie Peter Henrichs, Martin van Well und Bruno Grob, deren Einsatzbereitschaft als Vorbild für den Zusammenhalt der Wehr steht.
Die Botschaft der Feuerwehr ist klar: Jede und jeder ist eingeladen, mitzumachen – die Aufgaben werden flexibel an die persönlichen Umstände angepasst. Während die Planung für das neue Einsatzzentrum voranschreitet, setzt der Verband weiterhin auf ehrenamtliches Engagement und hält gleichzeitig hohe Standards in Ausbildung und Einsatzbereitschaft aufrecht.






