Fünf Monate Bahn-Chaos: Großbaustelle zwischen Köln, Wuppertal und Hagen ab 2026
Marie WolfFünf Monate Bahn-Chaos: Großbaustelle zwischen Köln, Wuppertal und Hagen ab 2026
Umfangreiche Bahnmodernisierung beginnt Anfang 2026 auf einer der meistbefahrenen Strecken Nordrhein-Westfalens
Ab Februar 2026 stehen auf der stark frequentierten Verbindung zwischen Köln, Wuppertal und Hagen umfangreiche Bauarbeiten an. Die fünfmonatige Sanierung betrifft sowohl den Fern- als auch den Regionalverkehr – Pendler und Reisende müssen sich auf erhebliche Änderungen ihrer gewohnten Verbindungen einstellen.
Die Arbeiten beginnen am 6. Februar 2026 und umfassen Gleise, Weichen sowie zwölf Bahnhöfe entlang der Strecke. Zudem werden im Rahmen der Modernisierung Brücken instand gesetzt. Die Strecke zählt zu den wichtigsten Verkehrsadern der Region und wird von ICE-Zügen, Regionalbahnen und Güterverkehren in dichter Folge genutzt.
Da nur noch wenige S-Bahn-Linien verkehren, müssen Pendler auf Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen. Fernreisende müssen mit Umleitungen rechnen, da die Bauarbeiten den regulären Betrieb beeinträchtigen. Ziel des Projekts ist es, nach Abschluss die Pünktlichkeit zu erhöhen und technische Störungen zu verringern.
Die Sanierung ist Teil eines bundesweiten Programms, das bis 2035 rund 40 Hauptstrecken modernisieren soll. Ähnliche Vorhaben laufen bereits in Nordrhein-Westfalen, etwa auf den Strecken Emmerich–Oberhausen, Troisdorf–Unkel, Hagen–Unna–Hamm und Köln–Bonn–Koblenz sowie auf der Verbindung Aachen–Köln.
Die fünfmonatige Vollsperrung soll langfristig die Zuverlässigkeit des Schienennetzes verbessern. Nach Fertigstellung wird die modernisierte Strecke Züge effizienter abwickeln und Verspätungen reduzieren können. Bis dahin müssen sich Fahrgäste jedoch auf vorübergehende Verkehrsänderungen einstellen, während die Arbeiten durchgeführt werden.






