24 April 2026, 10:05

Großübung simuliert Massenunfall: Wie Rettungskräfte den Ernstfall proben

Feuerwehrleute in Helmen und Handschuhen arbeiten an einem Feuerwehrauto in einer dunklen Umgebung, mit einem Tisch voller Gegenstände rechts daneben.

Großübung simuliert Massenunfall: Wie Rettungskräfte den Ernstfall proben

Großübung für den Ernstfall: Rettungskräfte testen Katastrophenmanagement

Am 6. September 2026 fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der mehrere Rettungsteams beteiligt waren. Das Szenario simulierte einen schweren Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst wirkten gemeinsam an der Übung mit.

Ausgangslage war ein fingierter Unfall: Ein Reisebus kollidierte mit einem Pkw, der daraufhin eine Fußgängerin erfasste. Die Einsatzkräfte reagierten wie im Ernstfall – mit 70 Helferinnen und Helfern sowie rund 30 Statisten, die Verletzte darstellten. Insgesamt 26 Personen wurden im Rahmen des Szenarios als Patienten behandelt.

Der Einsatzleiter erklärte umgehend einen Massenanfall von Verletzten (MANV), woraufhin zusätzliche Kräfte alarmiert wurden. Die Teams richteten verschiedene Einsatzbereiche ein, darunter eine Behandlungszone und Funkkommunikationspunkte. Während die Feuerwehr eingeklemmte Personen befreite, bereiteten Sanitäter die Triage und medizinische Versorgung vor.

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Mithilfe von Patientenbegleitkarten wurde jeder Verletzte sowie die ergiffenen Maßnahmen dokumentiert. Nach etwa drei Stunden endete die Übung. Alle Beteiligten trafen sich anschließend an der Feuerwehrwache in Reichswalde, um den Einsatz zu analysieren und Feedback auszutauschen.

Die Übung diente vor allem der Erprobung der Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten unter Hochdruck. Der Einsatz von Erfassungssystemen, Funkverbindungen und klar abgegrenzten Behandlungsbereichen ermöglichte eine strukturierte Bewältigung der simulierten Krise. Die Organisatoren werden die Ergebnisse nun auswerten, um künftige Einsatzplanungen zu optimieren.

Quelle