Grünes Licht für Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck mit 5,17 Millionen Euro Förderung
Lara KellerGrünes Licht für Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck mit 5,17 Millionen Euro Förderung
Die Pläne für die Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck haben einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Die Behörden bewilligten Fördermittel in Höhe von 5,17 Millionen Euro für den ersten Abschnitt, was fast 95 Prozent der Kosten deckt. Die 2,85 Kilometer lange Strecke wird Bottrops Bahnhofstraße mit der Boye-Brücke in Gladbeck verbinden.
Das Projekt hatte Verzögerungen erlebt, nachdem Probleme bei der Grundstücksbeschaffung den ursprünglichen Baubeginn im Jahr 2023 verschoben hatten. Nun sollen die Bauarbeiten noch in diesem Jahr starten, die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant. Der Radweg wird eine vier Meter breite Asphaltfläche für Radfahrer und Fußgänger bieten, beidseitig flankiert von 50 Zentimeter breiten Schotterstreifen.
Entlang der gesamten Route werden solarbetriebene Straßenlaternen für eine sichere Nutzung bei Dunkelheit sorgen. Die Finanzierung stammt größtenteils aus Bundesmitteln, die etwa 90 Prozent der förderfähigen Kosten von 5,44 Millionen Euro abdecken. Nordrhein-Westfalen steuert rund fünf Prozent bei, der Rest kommt aus kommunalen Quellen.
Regierungspräsident Andreas Bothe überreichte Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler am Freitag, dem 29. August, offiziell den Förderbescheid. Die Radroute soll den nachhaltigen Verkehr stärken und gleichzeitig die Sicherheit sowie den Komfort für Radfahrer in der Region verbessern.
Der erste Abschnitt der Radvorrangroute wird 2.850 Meter lang sein und 5,44 Millionen Euro kosten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen werden, wobei der Großteil der Ausgaben durch Bundes- und Landesmittel gedeckt wird. Nach der Fertigstellung wird der Weg einen gut beleuchteten, separaten Bereich für Radfahrer und Spaziergänger bieten.






