Irischer Investor Kerga übernimmt deutschen Getränkehersteller Münsterland J Lülf
Emil SchmittIrischer Investor Kerga übernimmt deutschen Getränkehersteller Münsterland J Lülf
Die irische Investmentfirma Kerga hat Münsterland J Lülf übernommen, einen deutschen Hersteller von fertigen Getränken. Der Deal markiert einen wichtigen Schritt in Kergas Strategie, seine Präsenz in Europa auszubauen. Münsterland ist spezialisiert auf nicht-kohlensäurehaltige Getränke, darunter Eiskaffees und Protein-Shakes, die unter Marken wie Jimmy's Iced Coffee sowie dem eigenen Label Münsterland vertrieben werden.
Kerga wurde gegründet, um in Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkebranche zu investieren, die sich auf "nährstoffreiche Convenience-Produkte" konzentrieren. Die Übernahme von Münsterland stärkt das Produktionsnetzwerk des Unternehmens und verbessert den Zugang zu den europäischen Märkten. Laut Hilliard Lombard, der Vorsitzenden von Kerga, passen Münsterlands jährliche Umsätze von über 20 Millionen Euro (23,5 Millionen US-Dollar) gut zur Anlagestrategie der Firma.
Manfred Fleige, Geschäftsführer von Münsterland, ist überzeugt, dass die Unterstützung durch Kerga dem Unternehmen helfen wird, sich weiter zu expandieren. Die Produkte des Unternehmens – darunter Milchgetränke und Eiskaffees – werden bereits in mehr als 20 Ländern verkauft. Kerga erwartet, dass Münsterland gemeinsam mit dem bestehenden Portfolio-Unternehmen Nomadic Foods in Europa die Marke von 100 Millionen verkauften Einheiten überschreiten wird.
Alan Cunningham, CEO von Kerga, bezeichnete die Übernahme als einen bedeutenden Meilenstein in den europäischen Wachstumsplänen des Unternehmens. Münsterlands Sortiment an Protein- und Milchgetränken ergänze das Angebot von Nomadic und eröffne beiden Marken neue Chancen.
Die Übernahme stärkt Kergas Produktionskapazitäten und Marktpräsenz. Münsterlands etablierte Umsätze und das breite Produktsortiment entsprechen den langfristigen Zielen von Kerga. Gemeinsam streben die Unternehmen an, in den kommenden Jahren den Absatz in über 20 europäischen Märkten zu steigern.






