24 April 2026, 12:04

KI-Ikonen kehren zurück: ProSieben startet umstrittene Show mit digitalen Stars

Eine Frau singt in ein Mikrofon auf der Bühne, während ein Mann im Hintergrund eine akustische Gitarre spielt und Deckenlampen die Szene beleuchten.

KI-Ikonen kehren zurück: ProSieben startet umstrittene Show mit digitalen Stars

Umstrittene neue Unterhaltungsshow kommt diesen Monat ins deutsche Fernsehen

Am späten April startet auf ProSieben die kontroverse Show Staying Alive – Stars singen mit Legenden, in der lebende Künstler gemeinsam mit KI-generierten Versionen verstorbener Musikikonen auftreten. Die von Endemol Shine für die ProSiebenSat.1-Gruppe produzierte Sendung hat bereits wegen des Einsatzes digitaler Doppelgänger Kritik ausgelöst.

Das Konzept der Show sieht vor, mithilfe künstlicher Intelligenz die Gesichter und Stimmen verstorbener Stars nachzubilden. Künstler wie Elvis Presley, Whitney Houston und Freddie Mercury werden als digitale Avatare zu sehen sein und gemeinsam mit aktuellen deutschen Musikern performen. In einer Szene wird Popstar Sasha ein Duett mit einer computergenerierten Amy Winehouse singen.

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Kritiker bezeichnen die Idee als befremdlich – besonders im Fall von Winehouse, die vor ihrem Tod mit gesundheitlichen Problemen kämpfte. Die Premiere der Sendung erfolgt zu einer Zeit, in der ProSiebenSat.1 unter finanziellen Druck gerät: Im vergangenen Jahr strich der Konzern im Rahmen von Sparmaßnahmen über 400 Stellen.

Die erste Folge wird am 25. April 2023 ausgestrahlt, eine Woche später folgt eine zweite Ausgabe.

Die Serie stellt einen gewagten, aber umstrittenen Schritt in der KI-gestützten Unterhaltungsbranche dar. ProSiebenSat.1 hat sich bisher nicht direkt zur Kritik geäußert, doch die Produktion läuft wie geplant weiter. Die Zuschauer werden entscheiden müssen, ob die Technologie legendäre Auftritte wiederbeleben kann – oder ob der Ansatz zu sehr polarisiert.

Quelle