10 June 2026, 08:02

Langenfeld und Solingen planen neuen Bahnhalt und lehnen A3-Ausbau ab

Einigkeit über den Bahnhofsausbau Landwehr und die A-3 Notfallspurregelung

Langenfeld und Solingen planen neuen Bahnhalt und lehnen A3-Ausbau ab

Die Oberhäupter von Langenfeld und Solingen haben ihre Zusammenarbeit bei zentralen regionalen Projekten bekräftigt. Bei ihrem jüngsten Treffen einigten sie sich auf einen neuen Bahnhalt und sprachen sich gemeinsam gegen Pläne für einen Ausbau der Autobahn aus. Die Gespräche fanden in der Orangerie Solingens an der Prinzenstraße statt.

Bürgermeister Frank Schneider (Langenfeld) und Oberbürgermeister Tim Kurzbach (Solingen) trafen sich, um gemeinsame Anliegen zu besprechen. Sie beschlossen, dass der geplante Haltepunkt Landwehr in der Nähe der Kreuzung Landwehrstraße/Wipperauer Straße entstehen soll. Der Standort wurde wegen der guten Anbindung an Buslinien nach Ohligs, Aufderhöhe, Langenfeld und Leichlingen ausgewählt.

Beide Städte setzten sich zudem dafür ein, den Haltepunkt Landwehr in die Planung einer neuen S-Bahn-Linie aufzunehmen. Diese soll Düsseldorf mit Solingen, Opladen und Köln verbinden – inklusive eines dritten Gleises. Darüber hinaus wollen sie offizielle Schreiben an die zuständigen Ministerien richten, in denen sie sich gegen einen achtspurigen Ausbau der A3 aussprechen.

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Auf der Tagesordnung standen auch Themen wie Möglichkeiten für mobiles Arbeiten sowie der Stand der Smart-City-Entwicklung. Die Verwaltungen beider Städte treffen sich alle sechs Monate, um regionale Fragen zu erörtern. Das nächste Treffen ist für den Herbst in Langenfeld vorgesehen.

Der geplante Bahnhalt und das dritte Gleis sollen die Verkehrsanbindung in der Region verbessern. Beide Städte werden ihren Widerstand gegen den A3-Ausbau formal zum Ausdruck bringen. Beim nächsten Treffen werden die Diskussionen zu diesen und weiteren gemeinsamen Prioritäten fortgesetzt.

Quelle