Maximilianpark wird mit Millionenförderung klimafit für die Zukunft umgebaut
Sebastian HuberMaximilianpark wird mit Millionenförderung klimafit für die Zukunft umgebaut
Maximilianpark steht vor großer Erweiterung nach Millionenförderung der Bundesregierung
Der Maximilianpark wird dank einer mehrmillionenschweren Förderung durch die Bundesregierung deutlich erweitert. Das Projekt soll den Park mit neuen, klimaresistenten Elementen umgestalten, darunter eine Maxiplaza, ein Maxigarten und ein Bildungsgebäude. Laut Behörden werden die Maßnahmen das Mikroklima des Gebiets verbessern und Besuchern Anregungen geben, wie sie eigene Grünflächen anpassen können.
Bundesbauminister Hubertz bewilligte 5,6 Millionen Euro für die Neugestaltung des Parks. Die Mittel fließen in die Entsiegelung von Flächen, die Förderung der Regenwasserversickerung und den Aufbau eines Gartenkompetenzzentrums – ein bundesweit einzigartiges Vorhaben. Das Zentrum soll sich auf Biodiversität, Klimaanpassung und Umweltbildung konzentrieren.
Die Erweiterung erfolgt in mehreren Phasen. Zunächst beginnen die Arbeiten an der Maxiplaza, gefolgt vom östlichen Bereich, in dem der Maxigarten und ein Bildungsgebäude entstehen. Ziel der Umgestaltung ist es, Hitze- und Hochwasserrisiken zu verringern und den Aufenthalt im Park angenehmer zu machen.
Das Bundesprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" übernimmt 75 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 7,44 Millionen Euro. Die Planer hoffen, dass das Projekt tausende Besucher dazu motiviert, ähnliche klimafreundliche Veränderungen in ihren eigenen Gärten umzusetzen.
Mit dem Baubeginn wird der Maximilianpark bald besseren Schutz vor Extremwetter bieten und eine attraktivere Umgebung schaffen. Das Gartenkompetenzzentrum wird praktische Unterstützung für Anwohner bieten, die ihre Außenflächen widerstandsfähiger gestalten möchten. Dank der Bundesförderung ist der Großteil der Finanzierung bereits gesichert.






