31 March 2026, 02:03

Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – doch der Verbrauch bleibt stabil

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz von erneuerbarer Energie anzeigen.

Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – doch der Verbrauch bleibt stabil

Energieausgaben für städtische Gebäude in Mönchengladbach stiegen 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro

Die Energiekosten der Stadt Mönchengladbach für kommunale Gebäude sind 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro gestiegen. Trotz dieses deutlichen Anstiegs blieb der Gesamtenergieverbrauch der Stadt jedoch stabil: Der Strom- und Erdgasverbrauch zeigte kaum Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Nun hat die Stadtverwaltung Pläne vorgelegt, um in den nächsten vier Jahren die Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

Wie aus den Daten hervorgeht, verbrauchten die städtischen Liegenschaften 2024 insgesamt 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom – fast identisch mit dem Vorjahreswert. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen kWh konstant. Allerdings stieg der Verbrauch an Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh, was zu einem Gesamtausstoß von 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten beitrug.

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Mit einem Anteil von 49 Prozent am Stromverbrauch und 62,5 Prozent am Erdgasverbrauch waren Schulen die größten Energieverbraucher unter den kommunalen Gebäuden. Um gegenzusteuern, hat die Stadt bereits in Modernisierungsmaßnahmen investiert, darunter ein 850.000 Euro teures Projekt zur Beleuchtungserneuerung, das zur Hälfte aus Bundesmitteln gefördert wurde.

Für die Zukunft plant die Verwaltung, veraltete Stromzähler durch digitale Systeme zu ersetzen und die Daten zu Wasser-, Wärme- und Stromverbrauch in einer zentralen Plattform zusammenzuführen. Zwischen 2026 und 2028 sollen weitere Schritte folgen, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen, Gebäudesanierungen und die Installation von Solaranlagen. Zudem wurde das Energie-Monitoring-Team der Stadt in den letzten zwei Jahren ausgebaut, um die Gebäudesteuerung und Verbrauchserfassung zu verbessern.

Obwohl die Energieausgaben 2024 stark angestiegen sind, blieb der Verbrauch stabil. Mit neuen digitalen Lösungen, erweiterter Überwachung und geplanten Sanierungen will Mönchengladbach in den kommenden Jahren Kosten und Emissionen reduzieren. Besonders im Fokus stehen dabei Schulen und die Effizienz der Wärmeversorgung als zentrale Stellschrauben für Verbesserungen.

Quelle