Musikalische Farce Zwei Hasen jagen feiert rauschenden Saisonabschluss in Nischni Nowgorod
Emil SchmittMusikalische Farce Zwei Hasen jagen feiert rauschenden Saisonabschluss in Nischni Nowgorod
Theater Komödija in Nischni Nowgorod bringt Zwei Hasen jagen auf die Bühne – eine musikalische Farce im Odessa der 1920er-Jahre
Unter der Regie und Choreografie von Anna Feketa vereint die Produktion den glamourösen Art-Déco-Stil mit einer turbulenten Geschichte von verpatzter Liebe und chaotischem Humor. Mit der Aufführung am 2. Juli endet die Spielzeit des Theaters – ein beschwingter und heiterer Abschluss ist garantiert.
Im Mittelpunkt steht das Haus der Silbermans, wo Nikolai Ponomarjow als Moischa Moissejewitsch und Alina Gobyrite in der Rolle der Rosa Markowna zu sehen sind. Ihr Leben gerät durcheinander, als ein Wirrwarr aus verunglückten Heiratsplänen Furore macht – inspiriert von den Werken Iwans Netschui-Lewyzkyjs und Mychajlo Staryzkyjs. Die naive Pronja, gespielt von Polina Loboda, steht im Zentrum des Geschehens und lernt, dass wahres Glück nicht in Träumereien, sondern im echten Leben liegt.
Für zusätzliche Verwirrung sorgt der schlaue Barbier Swirid Petrowitsch Golochwastow, verkörpert von Maxim Michaljow. Gezwungen, die ungeliebte Gala (Maria Obolenskaja) zu heiraten, intrigiert er sich durch die Handlung. Die schlagfertige Magd Chimka, gespielt von Olga Konowalowa, bleibt indes die einzige Stimme der Vernunft in diesem Tollhaus.
Die Inszenierung verbindet bekannte Lieder, darunter volkstümliche Melodien wie Bubliki und Alles, was war. Musik, Tanz und Slapstick verschmelzen zu einem temporeichen Spektakel, das seinen komödiantischen Wurzeln treu bleibt und mit einem herzerwärmenden Finale aufwartet.
Mit einem universell glücklichen Ausgang beschließt Zwei Hasen jagen die Spielzeit der Komödija. Das Publikum darf sich auf einen Abend voller Lacher, eingängiger Melodien und einer opulenten Kulisse der Goldenen Zwanziger freuen. Die letzte Vorstellung findet am 2. Juli statt.






