Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – 21 Jobs in Gefahr
Die Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) hat Insolvenz angemeldet und die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt. Das Unternehmen, das seit 2018 als zertifizierter Träger nach dem Arbeitsförderungsrecht anerkannt ist, steckt in finanziellen Schwierigkeiten, die voraussichtlich bis Jahresende zur Insolvenz führen werden.
Die NAI fungiert als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal. Sie beschäftigt 21 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet bis zu 60 Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose an, die vom Jobcenter Solingen und der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird nun mit den Beteiligten zusammenkommen, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern und mögliche Sanierungsmaßnahmen zu erörtern. Während des vorläufigen Verfahrens werden die Löhne der Beschäftigten von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
Der Förderverein Ittertal, der als Pächter der Anlage auftritt, bestätigte, von den finanziellen Problemen der NAI nicht betroffen zu sein. Auch Rüdiger Gruß, Inhaber des Restaurants Quitte, erklärte, sein Betrieb bleibe unbeeinträchtigt.
Das Insolvenzverfahren der NAI läuft bereits an; Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterlöhne sind getroffen. Ob das Unternehmen künftig weiterhin eine Rolle bei der Unterstützung von Langzeitarbeitslosen in Solingen spielen wird, hängt von den anstehenden Restrukturierungsbemühungen ab.






